​Am zehnten Spieltag fegte ​Borussia Mönchengladbach mit 3:0 über Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hinweg und liegt damit wieder auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein Garant für den Erfolg der Mannschaft von Trainer ​Dieter Hecking war dabei mit einem Doppelpack wieder einmal ​Thorgan Hazard. Der Belgier ist in der bisherigen Spielzeit kaum aufzuhalten und konnte bislang seine ambitionierten Ziele in die Tat umsetzen.


Bereits in der Vor-Saison war der 25-Jährige ein absoluter Schlüsselspieler der Fohlen und verpasste dabei kein einziges Spiel. Dabei war er in der Liga unterm Strich an 18 Toren direkt beteiligt. Doch obwohl bereits diese Bilanz aller Ehren wert war, hatte sich der Youngster für die neue Saison vorgenommen, noch effektiver zu sein. Und bislang ließ der Bruder von Chelsea-Star Eden Hazard seinen großen Versprechungen auch Taten folgen.

Der (endlich) effektive Dreh- und Angelpunkt der Fohlen


In den ersten drei Ligaspielen war der Edeltechniker zwar noch an keinem Treffer direkt beteiligt, danach startete er jedoch richtig durch. So hatte der Linksaußen in den letzten sieben Ligaspielen bei zehn Treffern der Borussen seine Füße im Spiel. Vor allem seine eigene Torgefahr ist mit sieben Toren ein echtes Pfund der Gladbacher gewesen. Wie wichtig der 17-fache belgische Nationalspieler für die Borussia ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass in der gleichen Zeitspanne kein weiterer Akteur der Hecking-Elf an mehr als sechs Toren beteiligt war.


Hazard ist daher ohne jeden Zweifel der Dreh-und Angelpunkt im Spiel des Traditionsvereins. Dabei muss sich der Shootingstar auch im Vergleich mit den anderen Bundesligisten nicht verstecken und liegt derzeit in der Scorerliste der Bundesliga auf dem dritten Platz. Lediglich Frankfurts Sebastian Haller, mit zwölf, und Dortmunds Marco Reus, mit elf Torbeteiligungen, waren bisher noch dominanter.

Kein Wunder also, dass der wieselflinke Angreifer immer wieder mit verschiedenen internationalen Spitzenklubs in Verbindung gebracht wird. Aufgrund der Erfolge seines Bruders galt dabei die Premier League lange Zeit als eine lukrative Adresse. Da es bei den Gladbachern derzeit aber wie am Schnürchen läuft und man sich derzeit auf einem Champions-League-Kurs befindet, könnte sich der Flügelspezialist erneut für einen Verbleib am Niederrhein entscheiden. Schließlich fühlt sich Hazard im System seines Cheftrainers pudelwohl und harmoniert exzellent mit seinen Mitspielern. Dabei konnte er in dieser Saison bisher sowohl auf der linken, als auch der rechten Außenbahn überzeugen.