MAGDEBURG, GERMANY - OCTOBER 26:  Hannes Wolf, Head Coach of Hamburger SV looks on prior to the Second Bundesliga match between 1. FC Magdeburg and Hamburger SV at MDCC Arena on October 26, 2018 in Magdeburg, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Hamburger SV: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Wehen Wiesbaden

Am Dienstagabend muss der Hamburger SV in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts beim SV Wehen Wiesbaden ran. Bei der Partie gegen den Drittligisten könnte der neue Cheftrainer Hannes Wolf einige Veränderungen an seiner Startelf vornehmen.

1. Julian Pollersbeck

Julian Pollersbeck hatte bei der Premiere des neuen Cheftrainers nur wenig zu tun und konnte sich so gegen Magdeburg kaum auszeichnen. Wenn gefordert, war der Youngster jedoch zur Stelle. Unter Wolf soll der Keeper etwas zurückhaltender spielen und nicht ganz so hoch stehen.

2. Douglas Santos

Douglas Santos hatte beim Spiel gegen die Magdeburger seine linke Seite gut im Griff und ließ nur wenig Offensivaktionen seiner Gegenspieler zu. Im Spiel nach vorne harmonierte der Brasilianer mit seinem Teamkollegen Hee-chan Hwang aber nicht so gut. Der Außenverteidiger ist dennoch absolut gesetzt.

3. Rick van Drongelen

Rick van Drongelen war gegen Magdeburg der Fels in der Brandung und hatte in der Innenverteidigung alles im Griff. Dabei muss man jedoch erwähnen, dass der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt auch wenig einfiel. Gegen Wiesbaden soll van Drongelen an seine Leistung anknüpfen.

4. Leo Lacroix

Gegen Magdeburg stand David Bates noch in der Innenverteidigung der Rothosen. Dabei stellte sich der Schotte in seinen Zweikämpfen aber ziemlich ungeschickt an und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Um sich auf die kommenden Duelle in der zweiten Liga vorzubereiten, könnte daher Leo Lacroix in die Startelf rutschen.

5. Gotoku Sakai

Gotoku Sakai machte gegen Magdeburg in der Defensive eine gute Figur und konnte viele direkte Duelle für sich entscheiden. Auch in der Innenverteidigung wusste der Japaner nach dem Platzverweis von David Bates durchaus zu überzeugen. Gegen den Drittligisten erhofft man sich nun noch mehr offensive Akzente des Japaners.

6. Orel Mangala

Orel Mangala hat bereits beim VfB Stuttgart unter Trainer Hannes Wolf gespielt. Kein Wunder also, dass auch der neue Cheftrainer des einstigen Bundesliga-Dinos auf den jungen Belgier setzt. Auch gegen Wehen wird der 20-Jährige aller Voraussicht nach als einziger Sechser auflaufen.

7. Aaron Hunt

Aaron Hunt war unter Ex-Trainer Christian Titz ein wichtiger Schlüsselspieler des Hamburger SV. Dies hat sich auch unter Hannes Wolf nicht geändert und daher ist davon auszugehen, dass der Routinier auch am Dienstag als einer der beiden Achter auflaufen wird.

8. Lewis Holtby

Lewis Holtby galt als einer der Lieblingsschüler von Christian Titz und wurde von dem entlassenen Coach wieder auf Vordermann gebracht. Auch unter Wolf soll der erfahrene Mittelfeldspieler vorangehen. Dabei erhofft man sich von dem ehemaligen deutschen Nationalspieler auch wieder mehr direkte Torbeteiligungen.

9. Tatsuya Ito

Gegen Magdeburg durfte noch Hee-chan Hwang über die linke Seite der Hamburger angreifen. Der Südkoreaner war jedoch nur selten in das Spiel der Rothosen eingebunden und wurde in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Gegen Wiesbaden könnte daher Tatsuya Ito eine Chance erhalten.

10. Khaled Narey

Khaled Narey war beim knappen 1:0-Sieg gegen Magdeburg der überzeugendste Offensivspieler auf dem Platz. Dabei konnte der 24-Jährige nicht nur durch seinen Siegtreffer überzeugen, sondern absolvierte auch seine defensiven Aufgaben mit Bravour. Gegen Wiesbaden dürfte daher kein Weg an dem Flügelspezialisten vorbeiführen.

11. Jann-Fiete Arp

Beim Spiel gegen Magdeburg dufte Pierre-Michel Lasogga von Beginn an ran. Der Deutsche fiel jedoch nur durch seine, zugegebenermaßen überragende, Vorlage zum Siegtreffer auf. Um sich auch von dem Youngster ein Bild zu machen, könnte der neue Trainer beim Spiel gegen den Drittligisten aber auch auf Jann-Fiete Arp setzen.

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