Den 2:1-Sieg beim FSV Mainz 05 hat ​Bayern München teuer bezahlt. Mit Mats Hummels und Leon Goretzka hat der 28-malige deutsche Meister zwei prominente Ausfälle hinzubekommen. Das DFB-Pokalspiel gegen Rödinghausen könnten beide verpassen. Lange ausfallen werden beide aber wohl nicht.


Münchens Innenverteidiger Mats Hummels verletzte sich bereits vor der Partie beim Aufwärmen. Der 29-jährige sollte eigentlich neben Niklas Süle von Beginn an auflaufen. Wegen der akuten Oberschenkelbeschwerden von Hummels musste Jerome Boateng jedoch einspringen. Trainer Niko Kovac bestätigte nach der Partie die Vermutung, dass Hummels Probleme mit den Adduktoren habe und vermutete, dass die Verletzung ein „Versorgungsproblem vom Rücken“ sein könne. Ob der Nationalspieler gegen Rödinghausen wieder auflaufen kann, ist noch offen. 


Neben dem Abwehrspieler hatte sich auch Torschütze Leon Goretzka verletzt. Nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit war der ehemalige Schalker umgeknickt. Goretzka konnte nicht mehr weitermachen und musste für Renato Sanches ausgetauscht werden. Allerdings scheint die Lage in seinem Fall nicht so schlimm zu sein. „Er hatte Schmerzen, aber nach dem, was die Ärzte sagen, wird es nicht allzu lange dauern. Er muss aber noch einmal untersucht worden", erklärte Kovac. 


Der FC Bayern hofft, dass die beiden Leistungsträger spätestens am kommenden Wochenende gegen den SC Freiburg wieder mit von der Partie sein werden. Ausfälle gegen den Viertligisten Rödinghausen wären zu verschmerzen, doch in der Liga werden Hummels und Goretzka gebraucht. Nach dem Pokalspiel am Dienstag folgen zwei Heimspiele gegen die Breisgauer und AEK Athen, bevor es zum Bundesliga-Kracher bei Borussia Dortmund kommt.