STUTTGART, GERMANY - OCTOBER 20:  Markus Weinzierl, Manager of VfB Stuttgart looks on prior to the Bundesliga match between VfB Stuttgart and Borussia Dortmund at Mercedes-Benz Arena on October 20, 2018 in Stuttgart, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Nach verpatztem Weinzierl-Debüt: 6 Mutmacher für den VfB Stuttgart

Im ersten Pflichtspiel unter der Leitung des neuen Trainers Markus Weinzierl musste der VfB Stuttgart am achten Spieltag eine herbe 0:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund hinnehmen. Doch obwohl der erste Impuls des Trainerwechsels dadurch ein Stück weit verpufft ist, sollte man bei den Schwaben nicht den Kopf in den Sand stecken.

1. Erste komplette Trainingswoche unter Weinzierl

Vor dem Spiel gegen die Dortmunder hatte der neue Chefrainer nur wenig Zeit, um mit seinen neuen Schützlingen zu arbeiten. Vor allem die Nationalspieler der Stuttgarter konnten so die Vorstellungen des 43-Jährigen kaum verinnerlichen. Vor der Partie am Samstagabend bei der TSG 1899 Hoffenheim hatte man nun eine ganze Woche Zeit, um sich aufeinander abzustimmen.

2. Gute zweite Halbzeit gegen den BVB

Zugegeben, in der zweiten Halbzeit gingen die Borussen nach ihrer deutlichen Pausenführung vom Gaspedal runter, dennoch machte der VfB in der zweiten Halbzeit vor allem kurz nach Wiederanpfiff eine gute Figur. Dabei hatten die Schwaben gleich mehrfach die Möglichkeit auf einen Treffer. Zeigt man sich gegen die Hoffenheimer vor dem gegnerischen Gehäuse etwas zielstrebiger, könnte etwas drin sein.

3. Hoffenheim hat Champions League in den Knochen

Zwar geht es am Wochenende mit der TSG erneut gegen einen aktuellen Champions-League-Teilnehmer und damit gegen eines der besten Bundesligateams der letzten Jahre. Dies könnte aufgrund der kurzen Verschnaufpause der Spieler von Trainer Julian Nagelsmann jedoch auch ein Pluspunkt für die Schwaben sein. 

4. Machbare Gegner in den kommenden Wochen

Nach dem Spiel gegen die Hoffenheimer empfängt der VfB zu Hause Eintracht Frankfurt. Zwar zeigten sich die 'Adler' zuletzt in einer guten Form, vor heimischer Kulisse ist gegen die Hessen jedoch zumindest ein Punkt drin. In der Woche darauf muss beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg ein Dreier her. 

5. Etablierte Kräfte müssen sich beweisen

In den letzten Wochen agierten einige Stammkräfte des VfB ziemlich lethargisch und ließen den letzten Einsatzwillen vermissen. Insbesondere Weltmeister Benjamin Pavard war dabei nicht immer ganz bei der Sache. Unter dem neuen Trainer sind nun jedoch wieder alle gefordert und müssen sich durch Leistungen empfehlen. Da so mancher Führungsspieler zuletzt angezählt wurde, erhofft man sich eine Trotzreaktion der Routiniers.

6. Trainerwechseleffekt beim VfB

Auch wenn das Debüt von Markus Weinzierl mit 0:4 in die Binsen ging, haben sich die letzten Trainerwechsel des VfB zuletzt eigentlich immer zumindest kurzfristig ausgezahlt. Ob der Erfolg auch auf Dauer bestätigt werden kann, spielt derzeit angesichts der prekären Tabellensituation nicht die größte Rolle, auch wenn die Schwaben berechtigterweise auf eine Dauerlösung auf dem Trainerstuhl hoffen.

TOP-ARTIKEL