Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive ist Zweitligist ​VfL Bochum offenbar beim ​1. FC Köln fündig geworden. Wie der Express berichtet, planten die Offiziellen des Ruhrpottklubs bereits im vergangenen Sommer die Verpflichtung von Stürmer Simon Zoller. Ob es nun im kommenden Wintertransferfenster klappt?

Nachdem er am zweiten Spieltag für zwölf Minuten gegen Union Berlin ran durfte, schnupperte Kölns Simon Zoller am vergangenen Samstag erstmals seit rund zwei Monaten wieder Zweitliga-Luft, als der Stürmer gegen Holstein Kiel in der Startelf stand. Trotz des Einsatzes bleibt seine Situation in der Domstadt unbefriedigend, denn über den Rang des Ergänzungsspielers kommt der Angreifer auch nach den 52 Minuten an der Förde nicht hinaus.

1. FC Koeln v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Simon Zoller spielt in der Domstadt keine Rolle mehr


​Dem ist sich Zoller aber nicht erst seit letztem Samstag bewusst. Der 27-Jährige spielt unter Neu-Trainer Markus Anfang keine tragende Rolle, wollte deshalb bereits im Rahmen der vergangenen Sommertransferperiode die Flucht ergreifen. Und es gab auch durchaus Interessenten: Der VfL Bochum hatte für den Offensivmann angefragt, letztlich scheiterten die Verhandlungen aber an den Ablöseforderungen des Effzeh.

Laut Informationen des Express blieb das Interesse an Zoller allerdings bis heute bestehen. Der VfL plane demnach den nächsten Anlauf, um den 1,79 Meter hochgewachsenen Mittelstürmer für sich zu gewinnen. Kölns Sportchef Armin Veh erklärte derweil, dass ihm „keine Anfragen vorliegen. Weder von Bochum, noch vom Berater des Spielers.“ Das letzte Wort in der Personalie ist offenbar jedoch noch nicht gesprochen.