​​Eintracht Frankfurt hat im Sommer gleich drei neue Torhüter verpflichtet. Kevin Trapp wechselte buchstäblich auf den letzten Drücker in die Bankenmetropole. Der Nationalkeeper ist bis zum Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen. Beim Tabellensiebten gibt es jedoch Überlegungen, den 28-jährigen Schlussmann über den kommenden Sommer hinaus zu halten. 


Nach dem Abgang von Lukas Hradecky zu ​Bayer 04 Leverkusen verpflichteten die SGE-Verantwortlichen Frederik Rönnow vom dänischen Erstligisten Bröndby IF als neue Nummer eins. Der 26-Jährige zeigte in der Vorbereitung jedoch die eine oder andere Unsicherheit, weshalb die Eintracht Ende August noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wurde.

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Hat derzeit gut lachen: Kevin Trapp


Per Leihgeschäft wurde Trapp von Paris Saint-Germain verpflichtet. Der 28-Jährige war in Frankfurt noch bestens bekannt. Drei Jahre lang stand der Nationalkeeper bei den Hessen unter Vertrag, ehe er im Sommer 2015 in die französische Hauptstadt wechselte. Beim Tabellenführer der Ligue 1 wurde der Schlussmann allerdings nicht wirklich glücklich. An seiner alten Wirkungsstätte scheint sich der Rückkehrer deutlich wohler zu fühlen. 


In den letzten Wochen lieferte Trapp überzeugende Vorstellungen ab und war seiner Mannschaft stets ein sicherer Rückhalt. Kaum verwunderlich ist es daher, dass die Verantwortlichen auf einen längeren Verbleib des Torhüters hoffen. "Sicherlich gibt es Überlegungen, Kevin über die Saison hinaus zu halten", wird Sportdirektor Bruno Hübner vom kicker zitiert. Eine Kaufoption besitzt die Eintracht allerdings nicht. 


Routiniers sollen verlängern


Hübner beschäftigt sich derzeit auch mit den Personalien Makoto Hasebe und ​Marco Russ. Die Verträge der beiden Routiniers laufen am Saisonende aus. "Wir sind in Kontakt und in Gesprächen. Beide Seiten signalisieren, dass eine Basis gegeben ist, die Zusammenarbeit fortzusetzen", gab der Sportdirektor zu Protokoll.