Am Samstag verletzte sich Jerome Boateng beim Spiel in der UEFA Nations League gegen die Niederlande (0:3) am Oberschenkel und an der Wade. Bereits in der Schlussphase konnte Boateng kaum noch in die Zweikämpfe gehen, von Sprints war nicht mehr zu reden.Nur drei Tage später trainierte der Innenverteidiger nach seiner DFB-Abreise wieder für 100 Minuten an der Säbener Straße. 


Nach Informationen von Sport1 ließ sich Boateng am Sonntag und Montag sehr intensiv vom ​Bayern-Physio Christian Huhn behandeln, der darauf für das Training am Dienstag das nötige "okay" gab. 


Verwunderung im Trainerstab - Verständnis von Hummels


Das sorgte demnach jedoch für leichte Verwunderung im Trainerstab der deutschen Nationalmannschaft. Die Einheit fand nur wenige Stunden vor dem Spiel gegen Frankreich statt. Oliver Bierhoff erklärte jedoch: "Wir haben die Untersuchung nach dem Spiel gemacht. Man hat ja schon während dem Spiel gesehen, welche Probleme er hatte. Wir wussten, dass wir zum Spiel einen gewissen Umbruch machen wollten. Wir wollten natürlich auch hundert Prozent fitte Spieler haben. Das ist bei all unseren Einsätzen enorm wichtig. Wir haben auch eine Verantwortung gegenüber dem Spieler und dem Verein."

France v Germany - UEFA Nations League A

Versteht die Abreise von Boateng: Mats Hummels



Trotz der Kritik von einigen Fans und der Verwunderung einiger Medien und des Trainerstabs, kann Teamkollege Hummels verstehen, dass Boateng vorzeitig abreiste. "Wir kennen das alle. Training ist was anderes als ein Spiel. Da kann man auch mal was mit Auge machen, eine Situation weglassen. Das kann man im Spiel nicht. Da kann man nur auf dem Platz sein, wenn man sich 100 Prozent fit fühlt."