​​Schalke-Coach Domenico Tedesco musste in den letzten Wochen auf Benjamin Stambouli verzichten. Mitte August hatte sich der Franzose im Training bei einem Zweikampf mit Breel Embolo ​verletzt. Nach knapp zweimonatiger Verletzungspause meldete sich der Innenverteidiger wieder zurück. In einem Interview erklärte der 28-Jährige, dass das gute Verhältnis zum Angreifer nicht von der Verletzung beeinträchtigt wurde.


Ende August 2016 verpflichteten die 'Königsblauen' Stambouli für acht Millionen Euro Ablöse von Paris Saint-Germain. Nach einem schwierigen ersten Jahr, in dem der Defensivspieler von vielen Seiten Kritik einstecken musste, zählte er in der vergangenen Saison zu den wichtigsten Leistungsträgern. Umso ärgerlicher war es aus Schalker Sicht, dass sich der Verteidiger wenige Tage vor dem Bundesliga-Auftakt verletzt hat. 


Im Training zog sich der Rechtsfuß bei einem Zweikampf mit Embolo einen Syndesmosebandriss zu. Dem Schweizer Nationalspieler machte Stambouli jedoch keinen Vorwurf. "Kein Problem. Breel ist ein Tier, aber mein Freund", wird der Defensivspieler vom Westfälischen Anzeiger zitiert. 


Die lange Verletzungspause sei nicht einfach gewesen. Die Mannschaftskollegen Bastian Oczipka (Leistenoperation) und Steven Skrzybski (Muskelverletzung) hätten die Reha zumindest etwas erträglicher gemacht. Für den Franzosen war die Niederlagenserie zum Auftakt besonders schwer mit anzusehen. "Du möchtest am liebsten auf den Platz springen, aber du kannst nichts machen", erklärte der 28-Jährige in einem vereinseigenen Interview.


In der vergangenen Woche stieg der ehemalige U21-Nationalspieler zusammen mit Oczipka und Skrzybski ​wieder ins Mannschaftstraining ein. Stambouli ist sehr glücklich darüber, wieder auf dem Platz stehen zu können. "Ich bin bereit, fühle mich bei 100 Prozent", betonte der Verteidiger. "Ich bin da für die Mannschaft und das ist das Wichtigste." Ein Einsatz gegen den ​SV Werder Bremen am kommenden Samstag dürfte wohl noch etwas zu früh kommen.