Sebastian Rudy vom FC Schalke wurde von Joachim Löw erneut für die Nationalmannschaft nominiert, obwohl es für den 28-Jährigen im Verein nicht rund läuft. In einem Interview sprach Rudy über die Umstellungen von ​München zu Schalke, seine derzeitige Bankrolle und das Vertrauen von Joachim Löw.


Kurz vor Transferschluss in diesem Sommer vernahm man beinahe jeden Tag Wechselgerüchte in puncto Sebastian Rudy. RB Leipzig und Schalke 04 waren als heiße Kandidaten im Gespräch. Letztlich stiegen die Sachsen aus dem Poker aus, während Schalke das Rennen machte und 16 Millionen Euro für den Nationalspieler ausgab.


"Werde zu hundert Prozent da sein"


Doch seit einigen Wochen ist Rudy aus der Stammelf gerutscht. In der Bundesliga kam er zuletzt dreimal am Stück nicht zum Einsatz. Vom Sportbuzzer wurde er gefragt, ob er schon zu 100 Prozent auf Schalke angekommen ist. Er glaube, dass er schon einen großen Schritt nach vorne gemacht habe und es nicht mehr lange dauern wird. "In den nächsten zwei, drei Spielen werde ich zu hundert Prozent da sein", sagte Rudy, wenngleich er betonte, dass die Umstellung von Bayern auf Schalke schon groß sei. "Da tut es gut, keinen zusätzlichen Druck von Trainer oder Klub zu spüren."


Ob er Verständnis für die Kritik an der Entscheidung von Joachim Löw habe, ihn und den schwächelnden Mark Uth zu nominieren, wurde Rudy außerdem gefragt. "Ich denke, dass Jogi Löw weiß, was er an uns hat und auch mal eine schwächere Phase zugesteht", antwortete er. Beide hätten den Verein gewechselt, da dauere es manchmal etwas länger, sagte der Ex-Münchner.