Manuel Akanji wechselte im Sommer letzten Jahres für 21,5 Millionen Euro Ablöse zu Borussia Dortmund. Der Schweizer Nationalspieler kam als junger Akteur zu den Schwarz-Gelben und musste sich erst einmal beweisen. Knapp 15 Monate nach seinem Wechsel steht fest: Akanji hat ist auf dem besten Weg zum Abwehrchef beim BVB. 


In einem Interview mit der NZZ sprach Manuel Akanji ausführlich über die Entwicklung unter Neu-Trainer Lucien Favre und liebäugelte zudem mit einem Wechsel nach Manchester. 


Favres Offensivfußball kommt gut an 


Akanji ist unter Favre gesetzt und verpasste keine einzige Spielminute. Der 23 Jahre alte Rechtsfuß kann sehr gut beurteilen, wie sich der BVB spielerisch entwickelt. "Ich bin seit einem halben Jahr in Dortmund. Es ist ein großer Unterschied zu dem Fussball, den wir vor ihm gespielt haben", erklärte Akanji und führte fort: "Wir spielen wieder mehr als vorher. Früher hatte ich manchmal das Gefühl, wir hätten vor allem gekämpft und dagegen gehalten. Jetzt versuchen wir, einen gepflegten Fußball mit viel Ballbesitz zu spielen." 

Borussia Dortmund Training Camp

Lucien Favre (links) kommt bei Manuel Akanji (rechts) gut an 


Zudem ist Favre auch für das ein oder andere Späßchen auf dem Platz zu haben. Akanji verriet: "Favre und ich haben zusammen jongliert. Das habe ich mit einem Trainer letztmals zu Juniorenzeiten getan." Es scheint zu passen - zwischen dem Team und dem Trainer. 


Dennoch könnte sich Akanji eine Zukunft bei einem anderen Klub ebenfalls gut vorstellen. Er verriet, dass er gerne nach England gehen würde. "Seit meiner Kindheit ist mein Lieblingsverein ​Manchester United. Dort würde ich gern einmal spielen", so Akanji und weiter: "Aber momentan ist das kein Thema. Ich bin sehr zufrieden in Dortmund und versuche auf und neben dem Fußballplatz der bestmögliche Mensch zu sein."