​Manchester United hat am vergangenen Samstag gegen Newcastle United einen eminent wichtigen und unerwartet späten 3:2-Sieg gegen Newcastle United gefeiert. Kurzfristig beruhigen drei Punkte die Gemüter, auch wenn die "Red Devils" wegen des Treffers von Anthony Martial knapp 10 Millionen Euro zusätzlich an den AS Monaco abtreten müssen. 


Manchester-Trainer Jose Mourinho hatte eigentlich andere Pläne mit Anthony Martial. Der Portugiese wollte den 22-Jährigen im Sommer loswerden. Martial schien keine Perspektive in Manchester zu haben, wäre der Vorstand nicht eingeschritten und hätte Mourinho umgestimmt. Allerdings waren sportliche Gründe mitnichten ausschlaggebend für die Entscheidung. Martials früherer Klub AS Monaco hätte laut Sun bei einem Weiterverkauf 50 Prozent der Ablöse erhalten.


Martial blieb also im Nordwesten von England. An den ersten Spieltagen kam der Franzose nahezu gar nicht zum Zug. Doch zuletzt stand er sogar zweimal in Folge in der Startelf. Gegen Newcastle United (3:2) traf er zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Es war seine erste Premier-League-Bude seit Januar 2018. Martials Tor war einerseits Gold wert im Hinblick auf die immer noch ungünstige Tabellensituation, andererseits muss Manchester United für jenen Treffer teuer bezahlen.

10 Millionen Euro zusätzlich


Nach einem Bericht des Telegraph muss Manchester United nach dem 25. Premier-League-Tor von Martial 8,73 Millionen Pfund (umgerechnet rund 10 Millionen Euro) an den Ausbildungsverein AS Monaco abtreten. Martial unterschrieb 2015 bei Manchester. Sein Kontrakt enthielt damals besagte Tor-Klausel. ManUnited bezahlte im September 2015 einen Sockelbetrag von 50 Mio. Euro an die Monegassen inklusive Bonus-Vereinbarungen. 

Martials Gesamtablöse steigt jetzt auf 60 Mio. Euro. 

Außerdem wurde vor drei Jahren eine weitere Klausel in Martials Vertrag verankert, die jedoch hinfällig geworden ist. Hätte der Linksaußen 25-mal für Frankreich gespielt und wäre bis zum Ende der aktuellen Saison mindestens einmal unter den Nominierten für den Ballon d'Or gewesen, wäre die Summe sogar noch weiter gestiegen. Doch Martial steht weder zur Debatte bei der Weltfussballer-Wahl noch kommt er mit aktuell 18 Länderspielen auf die festgeschriebenen Auswahlspiele.