Im Sommer sicherte sich ​Borussia Dortmund in Person von Achraf Hakimi eines der größten Fußballtalente Marokkos.Der Rechtsverteidiger von ​Real Madrid wechselte für zwei Jahre auf Leihbasis zu den Westfalen, doch ein längerfristiges Engagement beim BVB scheint ausgeschlossen, wie der kicker berichtet.


Die abgelaufene Transferperiode bewies erneut, welch glückliches Händchen die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben in puncto Transfers immer wieder besitzen. Aktuell richten sich alle Augen auf ​Paco Alcácer, der Trainer Lucien Favre mit seinem Dreierpack gegen den FC Augsburg ​zum Staunen brachte. Auch der Angreifer wurde lediglich ausgeliehen, doch mit dem FC Barcelona konnte man sich auf eine ​Kaufoption über 23 Millionen Euro einigen. Sobald diese greift, erhält Alcácer laut ​kicker einen Anschlussvertrag bis 2023 - Stand jetzt ein echtes Schnäppchen.


Doch auch Achraf Hakimi konnte in den letzten Partien auf sich aufmerksam machen. Der 19-Jährige, der bereits 13 Länderspiele für die marokkanische Nationalmannschaft absolviert hat, überzeugte in seinen drei Einsätzen gegen den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen und den FC Augsburg, stellte seine Qualitäten im Angriff mit einem Tor und zwei Assists unter Beweis und erhöht damit den Druck auf Lukasz Piszczek. Mit den Verantwortlichen von Real Madrid einigte man sich auf ein Leihgeschäft bis 2020, eine Kaufoption erhielt der BVB allerdings nicht. 

Borussia Dortmund v 1. FC Nuernberg - Bundesliga

  Achraf Hakimi soll die Zukunft in der spanischen Hauptstadt gehören


Offenbar aus gutem Grund: Demnach planen die 'Königlichen' fest mit Hakimi, den man als "einen kommenden Weltklassespieler" betrachte. In Dortmund soll er regelmäßig auf höchstem Niveau Spielpraxis sammeln, um bei seiner Rückkehr möglicherweise schon Dani Carvajal ablösen zu können.


Die einzige Chance auf eine Rückkehr bestünde durch das ​'Matching Right', das sich die Dortmunder sicherten. Sollten die Verantwortlichen von Real Hakimi wieder verkaufen wollen, muss der BVB über jedes eingegangene Angebot informiert werden. Ist man dann bereit, denselben Preis zu zahlen, erhält man den Vorzug in den Verhandlungen. Allerdings dürften die 'Blancos' nicht an einem Verkauf interessiert sein - es sei denn, Alvaro Odriozola, der im Sommer für 30 Millionen Euro von Real Sociedad San Sebastian zum amtierenden Champions-League-Sieger wechselte, schafft plötzlich den Durchbruch.