5 Gründe, warum Gladbach die Champions League erreicht

Die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach können mit dem Saisonstart zufrieden sein. Am vergangenen Wochenende zwang die Mannschaft von Cheftrainer Dieter Hecking den FC Bayern München mit 3:0 in die Knie. Nach sieben Spieltagen finden sich die 'Fohlen' auf Platz drei wieder. Hier sind fünf Gründe, warum der Tabellenneunte der vergangenen Spielzeit die Champions League erreichen wird.  

5. Yann Sommer

Die Qualitäten des Schweizer Schlussmanns sind unbestritten. Sommer lieferte nicht nur bei der WM in Russland starke Leistungen ab, sondern war auch an den bisherigen Spieltagen der gewohnt sichere Rückhalt. Beim 2:1-Heimerfolg gegen den FC Schalke 04 am 3. Spieltag zeigte der 29-Jährige einige Glanzparaden und war dadurch der Garant für den Erfolg. Ein Sommer in Topform kann in engen Partien durchaus den Unterschied ausmachen. 

4. Konkurrenz schwächelt

Die TSG 1899 Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen und der FC Schalke 04 haben sich in der vergangenen Saison für den Europapokal qualifiziert und galten auch vor dieser Spielzeit als heiße Anwärter auf die internationalen Startplätze. Derzeit finden sich die drei Klubs allerdings nur in der unteren Tabellenhälfte wieder. Abschreiben sollte man diese allerdings nicht. Dennoch müssen sich S04 & Co. erst einmal mächtig ins Zeug legen, um den Rückstand auf die vorderen Plätze wieder aufzuholen. 

3. Neues Spielsystem

Hecking ließ seine Mannschaft in der letzten Saison für gewöhnlich im 4-4-2-System mit Doppelsechs auflaufen. Im Sommer veränderte der Übungsleiter seine Formation und setzt seither auf ein 4-3-3-System und nur einen Sechser. Gegen den FC Bayern wählte der 54-Jährige eine 4-1-4-1-Formation. Die offensivere Ausrichtung scheint den 'Fohlen' in die Karten zu spielen. 15 Treffer nach sieben Spieltagen können sich mehr als sehen lassen. 

2. Wenige verletzte Spieler

In der vergangenen Saison hatte Hecking viele verletzungsbedingte Ausfälle und auch einige Langzeitverletzte (u. a. Fabian Johnson und Tobias Strobl) zu beklagen. Das Verletzungspech war für den Borussia-Coach ein Grund dafür, warum es in der vergangenen Spielzeit nicht wirklich rund lief. "Hätten wir alle Mann an Bord gehabt und wären jetzt Achter, wäre die Kritik möglicherweise berechtigt", erklärte der Übungsleiter im Sommer gegenüber der Rheinischen Post. In den vergangenen Wochen sind die 'Fohlen' weitestgehend von Verletzungen verschont geblieben. Derzeit bereitet nur Raffael (Wadenprobleme) Sorgen.  

1. Neuzugänge

Sportdirektor Max Eberl investierte im Sommer über 30 Millionen Euro in Neuzugänge und verpflichtete unter anderem Alassane Plea. Der Rekord-Neuzugang (23 Millionen Euro Ablöse) erwies sich bislang als wahrer Volltreffer. Nach sieben Einsätzen in der Bundesliga hat der 25-Jährige fünf Tore und eine Vorlage auf dem Konto. Neben dem Franzosen überzeugte bislang auch Florian Neuhaus, der in der vergangenen Saison an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen war. Vier Vorlagen steuerte der 21-Jährige bei. Hinzu kommt mit Michael Lang ein Rechtsverteidiger, der den 'Fohlen' mit seiner Erfahrung sicherlich weiterhelfen kann. Aufgrund eines Außenbandanrisses bestritt der Schweizer Nationalspieler allerdings erst zwei Ligaspiele. 

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