Am Sonntag zog der ​VfB Stuttgart die Reißleine und entband Trainer Tayfun Korkut von seinen Aufgaben. Nur kurz darauf präsentierten die Stuttgarter mit​ Markus Weinzierl einen neuen Trainer. Doch der Ex-​Schalke-Coach war nicht der einzige Kandidat in Süddeutschland. Zudem stellte sich nun Michael Reschke der öffentlichen Kritik nach seinem Korkut-Bekenntnis. 


Am Samstag stellte sich Reschke nach der 1:3-Niederlage bei Hannover 96 noch hinter Korkut. Er sagte: "Die Frage nach dem Trainer stellt sich nicht." Nicht einmal 24 Stunden später war Korkut dann jedoch entlassen und Reschke steht seitdem tief in der Kritik. 


Reschke lebt mit der Aussage


Er erklärte nun der SportBILD"Ganz ehrlich: Natürlich gehört das in Extremsituationen auch einmal zu unserem Geschäft. Du kannst ja gar nicht jeden Gedanken öffentlich äußern." Und weiter: "Ein bisschen Flunkern gehört dazu. Es geht grundsätzlich immer nur darum, was das Beste für den Club ist."

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War auch ein Kandidat bei den Schwaben: Ex-Island-Trainer Heimir Hallgrimsson


Dass die Korkut-Aussage ihm im Nachhinein so übel genommen wird, damit hätte Reschke wohl nicht mit gerechnet. Dennoch kann er damit umgehen, wie er klarstellte: "Ich respektiere, wenn das nun in der Öffentlichkeit anders interpretiert und missverstanden wird. Damit kann und muss ich leben."


Nun ist Markus Weinzierl der neue Mann an der Seitenlinie. Es gab jedoch auch noch andere Kandidaten. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll der ehemalige isländische Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson im Gespräch beim VfB gewesen sein. Am Ende gewann aber Weinzierl das Rennen. Am Mittwoch steht für ihn die erste Trainingseinheit in Stuttgart an.