​​Arturo Vidal hatte sich von seinem Wechsel zum ​​FC Barcelona mit Sicherheit mehr versprochen. Doch nachdem der Chilene beim FC Bayern noch ein wichtiger Leistungsträger war, ist der Mittelfeldspieler bei seinem neuen Klub nur die zweite Wahl. Zuletzt hatte der robuste Abräumer noch via Instagram seinen Frust abgelassen und wurde daraufhin von seinem Trainer ​Ernesto Valverde mit Nichtbeachtung gestraft. Nun, im Kreise der chilenischen Nationalmannschaft, hat sich der ehrgeizige Profi zu seiner Situation geäußert.


Dabei versicherte der 31-Jährige laut der Sport BILD, dass er mit seinem Wut-Emoji nach dem 4:2-Erfolg der Katalanen gegen die Tottenham Hotspur, trotz lediglich drei Minuten Einsatz, nicht auf seinen Trainer abgezielt habe. 


"Wenn ich ein Problem mit dem Trainer habe, dann spreche ich persönlich mit ihm. Manchmal hat man andere Probleme und trägt diese in die sozialen Netzwerken hinaus", so der Mittelfeldakteur.

Dass ihn Valverde im darauffolgenden Ligaspiel gegen den FC Valencia über 90 Minuten auf der Bank schmoren ließ, deuteten viele Experten als eindeutiges Signal des 54-jährigen Fußballlehrers an seinen Schützling. Dass Vidal mit seiner aktuellen Lage bei Barca nicht zufrieden ist, machte er nun erneut überdeutlich. "Natürlich bin ich genervt. Wie soll man zufrieden sein, wenn man nicht spielt? Gerade ich als Spieler, der immer gekämpft und immer in den besten Mannschaften der Welt gespielt hat?!", so der Südamerikaner.


Doch obwohl der Defensivkünstler in dieser Spielzeit bislang auf lediglich 176 Einsatzminuten kommt, will er sich nicht aufgeben. "Ich werde weiterhin kämpfen, denn es stehen sehr wichtige Spiele bevor, bei denen ich in der Startelf stehen will", so der 101-fache chilenische Nationalspieler, der mit seinen Landsmännern in den kommenden Länderspielen auf Peru und Mexiko treffen wird. Nach der Länderspielpause wolle er daher auch bei den Katalanen wieder voll angreifen. "Wir werden sehen, wer spielt", so der angriffslustige Rechtsfuß.