​Nach dem ereignisreichen siebten Spieltag in der Bundesliga haben sich die Nationalspieler der Bundesligisten auf die Reise zu ihren jeweiligen Nationalauswahlen gemacht. Dabei muss der österreichische Nationaltrainer Franco Foda kurzfristig auf zwei wichtige Spieler verzichten. So musste neben Bayern-Verteidiger David Alaba auch Florian Grillisch von der ​​TSG 1899 Hoffenheim verletzungsbedingt passen. Ein Profiteur des Ausfalls des zentralen Mittelfeldspielers ist ​Leipzig-Profi Konrad Laimer.


Grillitsch spielte bisher bei den Hoffenheimern eine starke Saison und war unter Trainer ​Julian Nagelsmann in der Liga stets gesetzt. Somit verpasste der Österreicher lediglich aufgrund von Oberschenkelproblemen den Saisonauftakt im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern und spielte seitdem stets von Beginn an. 


Dass der 23-Jährige nun aufgrund einer Innenbandüberdehnung im Knie zurück in den Kraichgau reisen musste, dürfte auch bei seinem Vereinstrainer Sorgenfalten aufkommen lassen. Wie schwer die Verletzung des Mittelfeldakteurs ist und wie lange er womöglich ausfallen wird, dazu gaben sowohl der Verein als auch der österreichische Verband bislang keine Angaben.

Durch den Ausfall des Stammspielers war Foda gezwungen, einen Spieler nachzunominieren . Die Wahl des 52-jährigen Fußballlehrers fiel dabei auf Konrad Laimer. Der 21-Jährige spielt bei seinem Klub RB Leipzig zwar fast ausschließlich auf der rechten Verteidigerposition, kann jedoch auch im zentralen Mittelfeld agieren. Die Berufung in den ÖFB-Kader ist für den Youngster etwas ganz Besonderes, schließlich wurde er zuvor, trotz starker Leistungen für die Sachsen, noch nie eingeladen. Die Chance auf sich aufmerksam zu machen, will der ehrgeizige Profi daher unbedingt nutzen.


Ob der Rechtsfuß dabei jedoch überhaupt zum Einsatz kommen wird, ist nicht gewiss. Während der kommende Gegner Nordirland noch als machbar eingestuft werden kann, wartet im darauffolgenden Spiel gegen Dänemark bereits ein deutlich größeres Kaliber auf die Österreicher.