Lionel Messi hat den ​FC Barcelona nach zuvor drei sieglosen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht. Beim 4:2-Sieg im Wembley-Stadion gegen Tottenham Hotspur war der Argentinier wieder einmal der alles überragende Spieler. 


Das Wembley-Stadion und ​Lionel Messi. Es ist eine Beziehung, die zu passen scheint. Im Mai 2011 hatte er auf gleichem Terrain im Champions-League-Finale gegen Manchester United (3:1) ein furioses Spiel abgeliefert, zum wichtigen 2:1 getroffen und zum bis dato zweiten Mal den Henkelpott mit den Katalanen gewonnen. 

Gestern kehrte er in dieses besondere Stadion zurück. Wieder präsentierte sich der 31-Jährige in Galaform. Das 1:0 leitete er per eleganten Schnittstellenpass auf Alba ein. Beim 2:0 war Messi mit seiner Halbfeldflanke erneut mitbeteiligt. Kurz nach der Pause scheiterte Messi gleich zweimal innerhalb weniger Minuten am Pfosten. Doch dank seiner überragenden Klasse erzielte er noch zwei Tore (56., 90.).

"Ich fühle mich gesegnet, in diesem Stadion zu sein und ihn live zu sehen. Ich werde meinen Kindern auf dem Weg der Schule davon erzählen. Es ist, als hätte er einen Controller in seiner Hand", würdigte der ehemalige Manchester-United-Verteidiger Rio Ferdinand Messis Leistung. 


Auch Spurs-Coach Mauricio Pochettino huldigte Messis Performance: "Wir haben nicht gegen eine Mannschaft namens Barcelona verloren, wir haben gegen einen Mann namens Lionel Messi verloren. Gegen einen solch großen Mann ist das keine Schande." 

​​Ein nicht genannter Tottenham-Spieler habe im Anschluss ehrfürchtig zu einem Barça-Star gesagt: "Dieser Lionel Messi. Wow."

Nach zehn Pflichtspielen in der laufenden Spielzeit stehen für Messi bereits zehn Tore zu Buche. Allein in beiden Champions-League-Spielen traf er fünfmal. Eine Statistik die einfach nur "Wow" ist und zeigt - Messi ist immer noch einer der größten Fußballer, die jemals gegen die Kugel getreten haben.