Auch wenn noch nicht alle Rädchen im System von Lucien Favre greifen, hat Borussia Dortmund einen Saisonstart nach Maß hingelegt. Der noch ungeschlagene BVB trifft am zweiten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase auf die kriselnde AS Monaco. Verzichten müssen die Schwarz-Gelben offenbar auf Shinji Kagawa.


Am ersten Spieltag reichte dem BVB ein knappes (und glückliches) 1:0 in Brügge, um die ersten drei Champions-League-Punkte der Saison einzufahren. Gegen die schwächelnde AS Monaco will man am Mittwochabend im heimischen Westfalenstadion die nächste Hürde nehmen. Trotz dem aktuell 18. Platz in der französischen Ligue 1, warnt Cheftrainer Lucien Favre vor den Monegassen.


"Monaco ist in der Liga nicht gut gestartet, sie haben dennoch eine gute Mannschaft mit vielen Nationalspielern. Das wird eine schwere Aufgabe", erklärte der Schweizer und ergänzte: "Viele Spieler haben den Verein verlassen. Manchmal liegt das Gleichgewicht einer Mannschaft an ein, zwei Spielern. Es liegt an Details. Trotzdem haben sie eine gute Mannschaft."

Verzichten muss Lucien Favre am Mittwochabend wohl auf Shinji Kagawa. "Er ist leider verletzt", gab Favre zu Protokoll. "Er konnte gestern nicht trainieren. Wir müssen abwarten." Kagawa kam in dieser Saison erst in drei Pflichtspielen zum Einsatz, hätte gegen die Franzosen wohl eine neue Chance bekommen, um sich zu bewähren.


Doch auch ohne Kagawa ist man beim BVB nach zuletzt zwei glanzvollen Siegen in der Bundesliga bester Stimmung. "Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut", erklärte Abwehrchef Manuel Akanji. Das 4:2 war noch wichtiger als das 7:0. Wir haben uns in Leverkusen deutlich gesteigert - das ist gut für den Zusammenhalt im Team." Die Marschroute gab Akanji auf der Presskonferenz eindeutig vor: "Ziel ist es natürlich, die Partie zu gewinnen."