BERLIN, GERMANY - SEPTEMBER 28: The team of Hertha BSC celebrates after winning the Bundesliga match between Hertha BSC and FC Bayern Muenchen at Olympiastadion on September 28, 2018 in Berlin, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Meisterstück der Hertha: So konnten die Berliner die Bayern knacken

Am Freitagabend konnte sich Hertha BSC mit 2:0 gegen den FC Bayern München durchsetzen. Dabei konnte das Team von Trainer Pal Dardai den Matchplan gut umsetzen und die eigene Stärken auf den Rasen bringen.

1. Klarer Matchplan von Dardai

Ein Garant für den Erfolg gegen den deutschen Rekordmeister war mit Sicherheit Trainer Pal Dardai. Der Ungar hatte seine Mannschaft gut eingestellt und einen klaren Plan mit auf den Weg gegeben. Dabei gelang es dem Team vor heimischer Kulisse die Bayern vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder in die eigene Hälfte zurückzudrängen. Die Defensive zeigte sich zudem stabil und zupackend.

2. Chancenverwertung wie eine echte Spitzenmannschaft

Um gegen die Bayern zu gewinnen, darf man nicht viele Chancen liegen lassen. Dieses Credo beherzigte der Hauptstadtklub und war vor dem gegnerischen Gehäuse sehr effektiv. So landeten von sechs Torschüssen zwei im Tor. Die Bayern hingegen, blieben auch nach 25 Torschüssen ohne Treffer.

3. Mut wird belohnt

In der Vergangenheit hatten sich viele Gegner der Bayern zum Ziel gesetzt, gegen den vermeintlich übermächtigen amtierenden Meister nicht komplett unter die Räder zu geraten. Einen Sieg hatten nur die wenigsten Teams einkalkuliert. Die Berliner hingegen traten sehr mutig auf und glaubten wirklich an ihre Chance. "Der Schlüssel war, dass wir alle daran geglaubt haben und dass wir bereit waren, absolut alles für den Sieg zu tun", erklärte Vedad Ibisevic nach dem Spiel auf der Vereinsseite der Berliner. 

4. In der zweiten Halbzeit gut dagegen gehalten

Zugegeben die Berliner konnten die Bayern nicht über 90 Minuten hinweg spielerisch dominieren. Da dies auch wahrlich ein überambitioniertes Ziel wäre, war es wichtig, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit den Kampf annahm und als Kollektiv gut dagegen hielt. So lobte Trainer Pal Dardai nach der Partie den kämpferischen Einsatz seiner Spieler in der zweiten Spielhälfte. Auch Arne Maier bestätigte, dass die Mannschaft alles reingelegt habe. "Unser Fokus lag voll auf Bayern, wir haben uns sehr gut auf diese Partie vorbereitet und sind bis zum Umfallen gelaufen. Das war ein verdienter Sieg", so der Youngster.

5. Ondrej Duda überzeugt weiterhin

Ondrej Duda agiert derzeit im Vergleich zur mäßigen Vor-Saison wie ausgewechselt und war auch gegen die Bayern einer der auffälligsten Spieler. Seine starke Leistung konnte der Slowake mit dem Treffer zum 2:0 krönen. Im sechsten Bundesligaspiel war es schon der fünfte Treffer des 23-Jährigen. Nach der Partie betonte der offensive Mittelfeldspieler jedoch, dass jeder Spieler "seinen Teil zum Sieg beigetragen" habe.

6. Thomas Kraft zeigt es seinem Ex-Klub

Um gegen die Bayern einen Dreier zu holen, bedarf es einer starken Torhüterleistung. Diese Aufgabe galt es am Freitagabend für Ersatztorhüter Thomas Kraft zu bewältigen, der für die angeschlagene Nummer eins Rune Jarstein das Tor hüten durfte. Der ehemalige Bayern-Profi konnte dabei voll überzeugen und war mit einigen wichtigen Paraden zur Stelle. Nach dem Sieg bedankten sich daher seine Mitspieler bei dem 30-Jährigen.So erklärte Ondrej Duda, dass der Schlussmann " sehr, sehr gut gehalten" habe und auch Per Skjelbred sprach von einer "überragenden" Leistung des deutschen Keepers. 

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