​Eintracht Frankfurt kommt in der Liga nicht in die Gänge. Das 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach war die dritte Niederlage im fünften Spiel. Trainer Adi Hütter spricht von einem sehr wichtigen Spiel, das den Adlern gegen Hannover bevorsteht. Immerhin gibt es gute Nachrichten von den Verletzten.


"Das ist ein sehr wichtiges Spiel, da muss man nur auf die Tabelle schauen", sagte der Eintracht-Trainer mit Blick auf das Spiel am Sonntag. "Wir sind sicher unter Druck, mit der Situation, in die wir uns gebracht haben, müssen wir umgehen", so Hütter auf der Pressekonferenz. Das Auftaktspiel hatte Frankfurt noch mit 2:0 in Freiburg gewonnen. Dadurch hatten sich Trainer und Mannschaft etwas Kredit zurückgeholt nach dem peinlichen Pokal-Aus in Ulm. Doch der aktuelle Trend ist eher rückläufig. Aus den letzten vier Bundesligaspielen konnte man nur ein Unentschieden (1:1 gegen Leipzig) mitnehmen. 


Außerdem setzten Hütten und seinem Trainerteam zuletzt die vielen Verletzungen zu. Carlos Salcedo und Timothy Chandler etwa fallen noch mehrere Monate aus. Ein paar freudige Nachrichten tun in dieser Situation besonders gut. "Alle zuletzt angeschlagenen Spieler sind auf einem guten Weg. Lucas Torró hat bei der Arbeit ohne Ball keine Probleme. Wir müssen bei ihm abwarten, ob es für Sonntag reicht. Das gleiche gilt für Taleb Tawatha", sagte Hütter.  


Große Hoffnungen ruhen auf dem Publikumsliebling Ante Rebic. Nach überstandener Verletzung war der Kroate gegen Gladbach eingewechselt worden und hatte prompt das einzige Frankfurter Tor an diesem Abend erzielt. "Ich habe bei Ante Rebic das Gefühl, dass er in eine Verfassung kommt, in der er uns wirklich helfen kann. Natürlich ist deshalb die Möglichkeit groß, dass er am Sonntag in der Startelf stehen könnte. Er kann in solchen Spielen den Unterschied machen", erklärte Hütter.