​Beim ​SV Werder Bremen läuft es derzeit wie am Schnürchen. Nicht nur, dass das Team von Trainer ​Florian Kohfeldt in der Bundesliga nach fünf Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz liegt, auch das Lazarett der Werderaner lichtet sich weiter. So konnte Ersatztorhüter ​Stefanos Kapino am Mittwoch wieder auf den Rasen des Trainingsgeländes zurückkehren.


Der 24-Jährige war im Sommer vom englischen Zweitligisten Nottingham Forest an die Weser gewechselt, zog sich aber bereits nach kurzer Zeit bei seinem neuen Verein einen Sehnenanriss im Oberschenkel zu und fällt seitdem aus. Nun war der Grieche jedoch wieder in der Lage, gemeinsam mit Aron Johannsson und Physiotherapeut Jens Beulke eine individuelle Einheit zu absolvieren.

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Mit Griechenland sammelte Stefanos Kapino bereits internationale Erfahrungen


Mit einer ähnlichen Verletzung hat der Schlussmann bereits bei seiner Zeit in England schlechte Erfahrungen gemacht und musste auch damals für zwei Monate passen. Bis Trainer Florian Kohfeldt auch bei einem Pflichtspiel auf die Nummer zwei der Bremer zurückgreifen kann, dürfte es aber noch eine ganze Weile dauern. So gehen die Betreuer des Traditionsvereins derzeit davon aus, dass der 1,96-Meter-Hüne frühestens im Dezember ins Mannschaftstraining der Werderaner zurückkehren wird.


Die vorsichtige Rückkehr auf den grünen Rasen ist für den neunfachen griechischen Nationalspieler dennoch ein wichtiger Schritt in seinem Genesungsprozess. Bei seinem Wechsel in die Bundesliga hatte sich der Rechtsfuß schließlich eine Menge vorgenommen und wollte Stammtorhüter Jiri Pavlenka seinen Platz im Gehäuse der Bremer streitig machen. Beim Sieg gegen die Hertha saß mit dem dem 18-jährigen Luca Plogmann ein aussichtsreiches Talent als Back-up für die Torhüterposition auf der Ersatzbank.