​Der ​1. FC Köln hat durch den 2:1-Erfolg über den 1. FC Ingolstadt die Tabellenführung der 2. Bundesliga verteidigt und kann gespannt auf die weiteren Spiele des Spieltags am Mittwoch blicken. Gegen die Schanzer um Neu-Coach Alexander Nouri avancierte einmal mehr Torjäger Simon Terodde mit seinem Doppelpack zum Matchwinner für die Geißböcke. Torhüter Timo Horn kritisierte nach Abpfiff dennoch die Defensivleistung seiner Mannschaft, die zunächst mit 0:1 in Rückstand geraten war.


Wie der Keeper des Effzeh im Anschluss an die Partie (via Geissblog.Koeln) erklärte, habe man "nach der Pause zehn bis 15 Minuten nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten selbst auf das 1:0 gehen, dann kam alles anders. Wir waren nicht mehr so griffig wie in der ersten Halbzeit." 


Auch der Gegner habe sich in dieser Phase gut präsentiert und seinen Teil beigetragen. "Ingolstadt kann Fußball spielen, dazu mit frischem Wind im Rücken durch den neuen Trainer. Umso schöner, dass wir es noch gedreht haben und uns auch mal eine knifflige Entscheidung des Schiedsrichters positiv ausgelegt wurde", freute sich das FC-Eigengewächs über den knappen Sieg. 

Trotz des Sieges legte der 25-Jährige den Finger auch in die Wunder und kritisierte vor allem die Arbeit seiner Vorderleute gegen den Ball. "Aber wir haben wieder zu viel zugelassen, das müssen wir analysieren und genau hinschauen. Es war ein bisschen wild, ein Hin und Her. Da lassen wir zu viel zu und setzen nicht um, was der Trainer uns vorgibt." Vor allem nach den Hereingaben des Gegners sei man mehrfach nicht aufmerksam (genug) gewesen, wie Horn erklärte. "Wenn Gegner Flanken in unserem Strafraum sogar noch annehmen können, kann das nicht sein. Da müssen wir enger am Mann sein. Das ist immer die Basis."


Auch Kapitän Jonas Hector pflichtete den Worten seines Torwarts bei und sprach von einem "klassischen Arbeitssieg. Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, wurden dann aber etwas eingeschläfert. Wir haben uns da angepasst und brauchten nach der Pause das Gegentor als Weckruf. Danach haben wir uns reingekämpft und das Spiel gedreht", so der DFB-Nationalspieler.