​Der ​VfL Wolfsburg kassierte am letzten Spieltag die erste Saisonniederlage. Vor heimischem Publikum zogen die Niedersachsen gegen den ​SC Freiburg mit 1:3 den Kürzeren. Den einzigen Treffer der 'Wölfe' erzielte Admir Mehmedi, dessen Formkurve in den letzten Wochen klar nach oben zeigte. Cheftrainer Bruno Labbadia hat am Aufschwung seines Schützlings einen nicht unerheblichen Anteil. 


Im vergangenen Januar wechselte Mehmedi für acht Millionen Euro Ablöse von ​Bayer 04 Leverkusen nach Wolfsburg. Der Offensivspieler sollte den Niedersachsen im Abstiegskampf weiterhelfen. Dieser Plan ging allerdings nur bedingt auf. Nach fünf Einsätzen in der Bundesliga (ein Tor) zog sich der 27-Jährige Mitte März einen Bänderriss zu, der eine mehrmonatige Pause zur Folge hatte. Im August meldete sich der Schweizer Nationalspieler wieder zurück.


Mehmedi kämpfte sich in den letzten Wochen wieder an die Mannschaft heran und feierte am vergangenen Wochenende sein Startelf-Debüt. Gegen Freiburg erzielte der Rechtsfuß seinen zweiten Saisontreffer. Der Ex-Leverkusener war bereits am 3. Spieltag beim 2:2-Unentschieden gegen ​Hertha BSC erfolgreich. Nach seiner langen Verletzungspause hat der 27-Jährige nun offenbar Fahrt aufgenommen. "Ich sehe sehr großes Potenzial in ihm. Da ist noch einiges zu erwarten, in ihm steckt noch mehr", wird Labbadia von der Bild-Zeitung zitiert. 

Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg - 1. Bundesliga

Spricht viel mit seinen Spielern: Wolfsburgs Cheftrainer Bruno Labbadia


Dem Boulevardblatt zufolge suchte der VfL-Coach in den vergangenen Wochen besonders häufig das Gespräch mit Mehmedi. "Ich habe viel mit ihm geredet und auch immer wieder gesagt, was ich verlange. Er hat das gut angenommen", gab Labbadia zu Protokoll. "Es ist immer wichtig, die Spieler über den Ist-Zustand aufzuklären. Dazu kommt nach seiner Verletzung eine immer bessere Fitness." Der Angreifer selbst ließ zuletzt im Sportbuzzer-Interview verlauten, dass er sich ​dauerhaft in der Startelf etablieren will.