Beim FC Schalke 04 stimmen derzeit die Resultate nicht - was sich offenbar auch auf einzelne Spieler auswirkt. Bei der 0:2-Niederlage im Top-Spiel gegen Bayern München lieferte sich Franco Di Santo nach seiner Auswechslung ein Wortgefecht mit dem Trainer, der bereits erste Konsequenzen ankündigte. Der Angreifer meldete sich nun jedoch in den sozialen Medien zu Wort und entschuldigte sich für sein Fehlverhalten.


Die Szene, die auf der Schalker Bank kurzzeitig für Aufruhr sorgte, spielte sich in der 65. Minute ab. Kurz nachdem Robert Lewandowski per Elfmeter das 2:0 für den FC Bayern erzielte, wollte Domenico Tedesco reagieren und brachte Amine Harit für den eher glücklos agierenden Franco Di Santo in die Partie. Dieser war mit seiner Auswechslung nicht einverstanden und ließ sich daher zu der ein oder anderen Bemerkung hinreißen, wobei er auf eine Antwort nicht lange warten musste.


​Tedesco äußerte sich nach der Partie zum Vorfall und kündigte bereits eine mögliche Strafe an: "Ob es sanktioniert wird, entscheiden wir morgen in Ruhe nach einem Gespräch. Di Santo war nicht einverstanden mit der Auswechslung, ich schon! Wir reden ihn stark - und dann ist es enttäuschend. Etwas gute Erziehung wäre da nicht so verkehrt", so der 33-Jährige laut kicker

FC Schalke 04 v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

  Domenico Tedesco hegte kein Verständnis für die Reaktion seines Spielers


Torhüter Ralf Fährmann beteuerte indes, dass Di Santo "die Schuld auf sich genommen" habe. Tatsächlich meldete sich der Argentinier einige Stunden nach dem Spiel auf Twitter zu Wort, wo er sich in einem Post "bei meinem Trainer, meinen Mitspielern und den Fans von diesem großen Verein entschuldigen" wollte. "Ich sehe ein, dass ich mich falsch verhalten habe. Und es gibt nichts, um meinen Fehler zu rechtfertigen. Ich möchte sagen, dass mein heißes Blut und mein Wettbewerbsgeist mich dazu verleitet haben", erklärte er.

Di Santo wolle "immer spielen, [...] immer gewinnen", allerdings werde er "die Entscheidungen des Trainers immer respektieren." Ob ihn dieses Statement vor Konsequenzen schützt, ist allerdings offen. Doch vermutlich ist seine Einsicht eine Reaktion, die Domenico Tedesco erwartet hat.