Fußball-Zweitligist ​1. FC Köln kassierte am vergangenen Wochenende seine erste Saisonniederlage. Im Heimspiel gegen Paderborn unterlagen die Geißböcke spektakulär mit 3:5. FC-Sportgeschäftsführer Armin Veh kritisiert vor allem die Anzahl der vielen Gegentore.


Acht Tore wurden den Zuschauern am Sonntagvormittag im Kölner RheinEnergieStadion geboten. Die Geißböcke gingen am Ende jedoch ​als Verlierer aus der Partie gegen Aufsteiger Paderborn vom Platz. „Wir können nicht jede Woche drei oder fünf Gegentore kassieren“, sagt Manager Armin Veh der Bild. „Gegen Paderborn hätten wir acht Tore schießen können.“


Auch im vorvergangenen Spiel wirkte die FC-Defensive mitnichten sattelfest. In St. Pauli gewann Köln vor der Länderspielpause mit 5:3 – fing sich also erneut zu viele Gegentore ein. Veh fügt in puncto dessen an: „Hinten müssen wir's erheblich besser machen.“ Mit 14 erzielten Toren ist die FC-Offensive dagegen die beste der Zweiten Bundesliga.

1. FC Koeln v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

 Armin Veh mit mahnenden Worten 


Nur im defensive Bereich mangelt es. Die Geißböcke kassierten im bisherigen Saisonverlauf bereits zehn Gegentore – so viel wie kein anderes Topteam. FC-Trainer Markus Anfang merkt an: „Wir waren bis zu diesem Spiel auf einem guten Weg. Offensiv haben wir das beibehalten. Defensiv können wir es besser.“ Jeder Spieler müsse den Anspruch haben, es besser zu verteidigen, den Zweikampf zu führen und zu gewinnen.


Am Freitag (18.30 Uhr) reist der Kölner Tross nach Sandhausen. Der SVS steht auf dem 17. Tabellenplatz und hat bis dato acht Gegentreffer kassiert – und nur zwei Tore selbst erzielt. Gut möglich, dass Köln seinen Fans schon am kommenden Spieltag das nächste Torspektakel bescheren wird.