Rund um ​Bayer Leverkusen rumort es dieser Tage gewaltig. Drei Niederlagen zum Auftakt in die Saison lassen vor allen Dingen Heiko Herrlichs Stuhl wackeln. Aus der Geschäftsführung erfährt der Trainer (noch) Rückendeckung.


Auch beim FC Bayern war für Bayer Leverkusen letzten Endes nichts zu holen. Der Werksklub brach ​mit einer 1:3-Niederlage im Gepäck zur Heimreise ins Rheinland auf. Unter dem Bayerkreuz gibt es aktuell eine Verkettung von Fehlern, angefangen über die fehlende Präzision im offensiven Umschaltspiel bis hin zu unterirdischen Zweikampfwerten.


In München gewann das Team von Cheftrainer Heiko Herrlich gerade mal 34 Prozent der Duelle – 22 Zweikämpfe in der Summe. Für die Herrlich-Kritiker war der Auftritt am vergangenen Samstagnachmittag freilich Wasser auf die Mühlen. Vorerst darf der angezählte 46-Jährige aber weitermachen.

FC Bayern Muenchen v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

 In der Kritik: Heiko Herrlich 


„Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir gemeinsam aus dieser Situation herauskommen wollen – mit Heiko“, lässt sich Manager Rudi Völler im kicker zitieren. Zur Pleite in München betont er: „Nach vorne war es natürlich schlecht. Da waren wir zu harmlos. Das hat mich am meisten gestört. Das hat nichts mit der Aufstellung zu tun.“


Für Leverkusen stehen entscheidende Spiele vor der Brust. Am Donnerstag (21 Uhr) geht es zum Europa-League-Auftakt zum bulgarischen Serienmeister Ludogorets Razgrad. Drei Tage im Anschluss nimmt Herrlichs Auswahl den Sechsten Mainz 05 in Empfang. Fakt ist: Bayers Trainer muss nun schnellstens den Turnaround schaffen, sonst könnte die Zusammenarbeit schon in Kürze beendet werden.