Frankfurts Jetro Willems bleibt für drei Spiele gesperrt. Nachdem sich der Linksverteidiger zu einer Tätlichkeit hatte hinziehen lassen und daraufhin die Rote Karte sah, ​legte die Eintracht beim DFB-Sportgericht Einspruch ein. Dieser wurde am Freitag in einer mündlichen Verhandlung abgelehnt.

​Eintracht Frankfurt muss in den kommenden drei Bundesligaspielen ohne Jetro Willems auskommen. Im Rahmen der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen hatte der Niederländer aufgrund einer ​Tätlichkeit an Theodor Gebre-Selassie berechtigterweise den roten Karton gesehen


Gegen die vom Sportgericht verhängte Sperre von drei Spielen legten die Adler Einspruch ein. Wie der DFB am Freitag mitteilte, wurde dieser aber nach einer mündlichen Verhandlung abgelehnt.

Eintracht Frankfurt v SV Werder Bremen - Bundesliga

Wurde gegen Bremen bereits in der 32. Minute des Feldes verwiesen: Jetro Willems


​„Das Sportgericht hatte zu differenzieren zwischen einer leichten Berührung, einem Schubser, einem Stoß oder einem Schlag. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist die Aktion des Spielers Willems als heftiger Stoß in das Gesicht seines Gegenspielers zu werten", begründete Richter Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, das Urteil. „Die Sperre von drei Spielen dafür entspricht der ständigen und jahrelangen Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts."

Binnen einer Woche kann die Eintracht noch Berufung beim DFB-Bundesgericht einlegen.