Die ​Roten Bullen bleiben ihrer Linie treu: Junge Spieler mit enormen Steigerungspotenzial verpflichten. Mit Paris Saint-Germains Außenverteidiger Colin Dagba wollen sich die Sachsen ein Abwehr-Juwel sichern und ihre Defensive weiter verstärken, heißt es in den französischen Medien.


Colin Dagba ist ein 1,68 Meter großer Rechtsverteidiger, der auch auf der linken Abwehrseite einsetzbar ist. Der Franzose absolvierte in dieser Saison bereits zwei Spiele in der Ligue 1, bei denen er aber nicht sonderlich gut aussah.


Bei seinem ersten Spiel gegen SM Caen verlor der 20-Jährige jeden einzelnen seiner sieben Zweikämpfe und verlor darüber hinaus noch zweimal den Ball. Gegen Guingamp lief es was die Zweikämpfe betrifft mit sieben erfolgreichen zwar schon besser, jedoch unterlief ihm ein folgenschwerer Patzer.


Sein Teamkamerad Antoine Bernerde spielte einen hohen Ball auf den Rechtsfuß, welcher den Ball von der Brust abprallen ließ. Der Ball rollte danach in die Richtung von Thiago Silva, der die Kugel nicht klären wollte, da Dagba dem Ball eigentlich hinterherlief. Jedoch blieb dieser plötzlich stehen und so schnappte Nolan Roux sich den Ball und schob zum 1:0 für Guingamp ein. Gigi Buffon war verständlicherweise sauer. 

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Selbst Buffon ist nach Dagbas Patzer machtlos


Dennoch bleiben Ralf Rangnick und Leipzig weiterhin am Talent interessiert. Mit Dagba hätten die Sachsen noch einen weiteren Franzosen in ihren Reihen. Mit Nordi Mukiele, Dayot Upamecano, Ibrahima Konate und Jean-Kevin Augustin spielen bereits vier Franzosen im Osten Deutschlands.


Auch Problemkind Jean-Kevin Augustin spielte noch vor einem Jahr in Paris. 2017 kam der schnelle Stürmer für eine Ablöse von 13 Millionen Euro nach Leipzig.


L’Equipe berichtet, dass der Franzose bald wechseln könnte, da bereits Gespräche mit den Verantwortlichen laufen. Jedoch bestehe auch eine Option zur Verlängerung in Paris, da sein Vertrag nur bis 2020 läuft.


Bei einem Marktwert von ca. zwei Millionen Euro dürfte RB Leipzig nicht zu tief in die Tasche greifen müssen. Von daher gilt der mögliche Transfer alleine wegen Leipzigs Transferpolitik schon als besonders attraktiv und in Zukunft vielleicht auch besonders lukrativ.