​​Hoffenheims Neuzugang Leonardo Bittencourt träumt weiterhin vom Nationalmannschaftsdebüt. Der Deutsch-Brasilianer darf nicht nur für das DFB-Team, sondern auch für das Heimatland seiner Eltern auflaufen. Sollte der 24-Jährige eine Einladung von beiden Nationalteams erhalten, würde er sich wohl gegen Brasilien und für Deutschland entscheiden.


"Ich habe beide Pässe. Wenn die Einladung kommen würde, würde ich mir auch Gedanken machen. Aber ich glaube, dass der Fokus in Deutschland etwas höher ist", wird der Offensivspieler im Hoffenheimer Vereinsmagazin Spielfeld zitiert. Vor einigen Jahren musste sich Bittencourt bereits zwischen den U21-Nationalmannschaften der beiden Länder entscheiden. 


"Ich hatte von beiden Verbänden eine Einladung und habe mich für Deutschland entschieden, von daher denke ich, dass ich das auch bei der A-Nationalmannschaft so machen würde, wenn ich von beiden Seiten eine Einladung hätte", betonte das Eigengewächs von Energie Cottbus. Im November 2012 debütierte der Ex-Kölner für die deutsche U21-Nationalmannschaft, für die er insgesamt 20 Länderspiele (drei Tore) bestritten hat. In den Planungen von Bundestrainer Joachim Löw spielte der gebürtige Leipziger bislang allerdings noch keine Rolle. 

TSG 1899 Hoffenheim v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Steuerte am letzten Spieltag eine Torvorlage bei: Leonardo Bittencourt (r.)


Der Länderspielpause konnte der 24-Jährige etwas Gutes abgewinnen. "Generell tut es immer gut, mal durchschnaufen zu können", erklärte der Rechtsfuß. "Da wir auch ein paar Verletzte haben, ist es immer gut, wenn wir eine Pause haben und ein paar Spieler zurückkommen können." Nach den ersten beiden Spieltagen sei es wichtig gewesen, "sich noch mal zu erholen, bevor ​die englischen Wochen losgehen".