Vor einem Jahr verkauften​ Los Blancos ihren Stürmer Mariano Diaz für schlappe acht Millionen Euro an Olympique Lyon. Der Angreifer schlug bei OL ein wie eine Bombe und schaffte es problemlos, den jetzigen​ Arsenal-Stürmer Alexandre Lacazette zu ersetzen. Als Sevilla dann anklopfte, drängten die Königlichen sich dazwischen und sicherte sich die Dienste ihres Ex-Schützlings, der nun darauf brennt, es allen zu zeigen.


18 Tore und vier Vorlagen sind eine gute Ausbeute für jetzt Ex-Lyon-Spieler Mariano Diaz. Besonders dessen Weitschüsse und körperliche Stärke brachte den Franzosen einige spektakuläre Solo-Aktionen vom Stürmer ein. Der 25-Jährige spielte seine Stärken in der Ligue 1 erfolgreich aus.


Zu diesen Stärken zählen zum einen eben jene Fernschüsse, mit denen er unter anderem Vize-Weltmeister Daniel Subasic zum Verzweifeln brachte. Zudem darf sich jeder Fan der Königlichen auf seine Sprungkraft und Kopfballstärke freuen, mit der er so manchen Keeper der Ligue 1 überlistete.


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Mariano Diaz setzt zum Fernschuss gegen Monaco an


Nun ist der 25-Jährige zurück in der spanischen Hauptstadt und trägt eine große Bürde auf seinem Rücken: Die Sieben. Beinahe alle Spieler, die diese Nummer trugen, waren Legenden. Emilio Butragueno, Raul und Cristiano Ronaldo sind nur drei von diesen Spielern.



Aber Mariano lässt sich davon nicht unterkriegen. Im Interview mit MARCA erklärt der Angreifer seine Ambitionen. “Ich arbeite jeden Tag hart, um mein Debüt so schnell wie möglich zu machen”, erklärt Mariano.


Auch auf die Frage, ob die ehemalige Rückennummer von Cristiano Ronaldo ihn nicht belasten könnte, antwortete der Rechtsfuß gelassen: “Nein, daran habe ich nicht gedacht. Alles woran ich denke ist im Training hart zu arbeiten und möglichst jeden Tag zu spielen.”


Damit zeigt Mariano Diaz sich sehr selbstbewusst und gewillt, die Aufgabe anzunehmen. Der Stürmer hat zumindest den richtigen Torriecher und die passende Arbeitsmoral, um bei Los Blancos eine Schlüsselrolle einzunehmen.