James Rodríguez sucht in der neu gestarteten Saison nach seiner Form – und seinem Platz beim FC Bayern. Angeblich mehren sich vereinsintern die Zweifler. Eine Rückkehr zu Real Madrid scheint nicht mehr ausgeschlossen.


Es sind in den ersten Wochen der neuen Saison andere, die beim ​FC Bayern für Furore sorgen. James Rodríguez wirkt ein bisschen außen vor. Der kolumbianische Volksheld blieb jüngst sogar den Länderspielen der Cafeteros fern, um an der Säbener Straße an seiner Form zu arbeiten.


Leon Goretzka und Thomas Müller haben bislang in der Offensive den Taktstock in der Hand, auf den beiden Außenbahnen sind die beiden Routiniers Franck Ribéry und Arjen Robben gesetzt. Im Raum vor der Abwehr hat sich Thiago einen Platz gesichert, hinter ihm scharren Javi Martínez und Corentin Tolisso mit den Hufen.

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

James Rodríguez ist derzeit außen vor 


In der momentanen Situation scheint sich schlicht kein Platz für James zu finden. Bis Ende Juni 2019 ist der Südamerikaner offiziell von Real Madrid an den FC Bayern verliehen – der deutsche Rekordmeister hält zudem ​eine Kaufoption über 42 Millionen Euro. Der kicker bringt nun Gerüchte um einen Wechselwunsch zurück nach Madrid ins Spiel.


Ob der hervorragenden Beziehungen zwischen beiden Vereinen soll Real aber keinen Abwerbeversuch gestartet haben; James selbst hätte sich so etwas durchaus vorstellen können. Angeblich soll es Zweifel geben, ob der 27-Jährige über das kommende Jahr hinaus für die Bayern spielen wird. Und die gibt es offenbar nicht nur auf Spielerseite.


„Riesengeschäft“ bei Rückholaktion


Angeblich wachsen auch innerhalb des Vereins die Zweifel an James. Der kicker spricht von einem „Riesengeschäft“, sollte ​Real seinen Leihspieler vorzeitig zurückholen wollen. Demnach könnten die Bayern per Verrechnung der Kaufsummen mindestens die Leihgebühr von 13 Millionen Euro herausholen. Noch gleicht das aber einer Milchmädchenrechnung.