​Augsburgs Philipp Max war einer der großen Shootingstars der vergangenen Bundesliga-Saison. Kaum verwunderlich war es daher, dass der 24-Jährige im Sommer mit dem einen oder anderen europäischen Top-Klub in Verbindung gebracht wurde. In einem Interview erklärte der Linksverteidiger nun, unter welcher Bedingung ein Vereinswechsel infrage gekommen wäre. 


Mit 13 Torvorlagen in 33 Ligaspielen war Max in der letzten Spielzeit der zweitbeste Vorbereiter der Bundesliga. Lediglich Bayern-Star Thomas Müller hatte am Ende der Saison mehr Vorlagen (16) auf dem Konto als der Augsburger. Die guten Auftritte von Max weckten angeblich bei einigen Klubs Begehrlichkeiten. Als potenzielle Interessenten wurden unter anderem Paris Saint-Germain und ​Manchester United gehandelt. Im Interview mit der Sport Bild ließ der Linksverteidiger verlauten, dass er im Sommer kein Angebot von einem europäischen Top-Klub erhalten hat.


"Wenn ein konkretes Angebot eines europäischen Spitzenklubs dagewesen wäre, dann hätte ich mich damit auseinandergesetzt. Aber die Situation hat sich erst gar nicht ergeben", erklärte der 24-Jährige. Der ​FC Augsburg sei ohnehin "genau der richtige Ort für den nächsten Schritt in meiner Entwicklung", führte der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Martin Max weiter aus. "Ich muss betonen, dass ich mich in Augsburg total wohlfühle. Es ist nicht so, dass ich im Sommer auf Biegen und Brechen wegwollte." 

Fortuna Duesseldorf v FC Augsburg - Bundesliga

Kein Vorbeikommen: Philipp Max (l.) stoppt Düsseldorfs Jean Zimmer


Für die aktuelle Saison hat sich der Defensivspieler einiges vorgenommen. "Bei den Vorlagen ist wenig Luft nach oben, ich möchte selbst torgefährlicher werden", gab der Ex-Karlsruher zu Protokoll. "Nach hinten habe ich sicher Luft nach oben, speziell bei den Eins-gegen-eins-Duellen." 


Sollte Max in den kommenden Monaten an seine starken Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen können, winkt möglicherweise sogar das Nationalmannschafts-Debüt, mit dem viele bereits in der aktuellen Länderspielpause gerechnet haben. Gegenüber lattenkreuz.de verriet der Linksverteidiger jüngst, dass es noch ​kein Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw gegeben hat.