Ob sie nun wollen oder nicht – der ​FC Schalke 04 muss in naher Zukunft wohl erneut mit Roger Wittmann zusammenarbeiten. Die Agentur des umstrittenen Beraters hat sich das Mandat von Fabian Reese gesichert. Ist der nächste Streit nach der Meyer-Affäre vorprogrammiert?

Der FC Schalke 04 wird Roger Wittmann nicht los. Wie ROGON, die Berateragentur des 58-Jährigen, am Dienstag via Instagram bekanntgab, hat man sich auf eine Zusammenarbeit mit Jungtalent Fabian Reese geeinigt. Der 20-Jährige ist derzeit an Zweitligist Greuther Fürth ausgeliehen, steht beim Revierklub allerdings noch bis Sommer 2020 unter Vertrag.

Fraglich ist derweil noch, ob Reese überhaupt nach Gelsenkirchen zurückkehrt. Das Kleeblatt hat sich eine Kaufoption für den 1,87 Meter hochgewachsenen Mittelstürmer, der der Knappenschmiede entstammt, gesichert. Sollte es aber doch zurück in den Ruhrpott gehen, sind Diskussionen bereits vorprogrammiert.

​Wittmann und Schalke - zum Scheitern verurteilt...

ROGON ist nämlich auch die Beraterfirma von Max Meyer, dessen unrühmlicher Abschied unter anderem von seinem Berater Roger Wittmann mitgetragen wurde. Die Schalker Offiziellen und der 58-Jährige lieferten sich unschöne Vertragsverhandlungen, diskutierten über Meyers Qualitäten sowie seinen Status auf Schalke. Nach zahlreichen Gesprächen war klar, dass der Revierklub die utopischen Forderungen Wittmanns (zurecht) nicht erfüllen wird. Ob sich selbiges bei Reese wiederholt, bleibt abzuwarten. S04-Manager Christian Heidel ​erklärte jedenfalls Anfang August, dass man mit einem Handschlag den Streit beigelegt hat.