Länderspiel-Fazit: So haben sich Werders Nationalspieler geschlagen

Neun Spieler machten sich während der Länderspielpause bei Werder Bremen auf dem Weg zu ihren Nationalmannschaften. Während Max Kruse und Luca Plogmann Bilder aus ihrem Kurzurlaub in der Sonne posteten, mussten diese Profis ordentlich ran. So ist es für sie gelaufen:

9. Milos Veljkovic (Serbien)

Der Innenverteidiger blieb mit seiner Nationalmannschaft ungeschlagen und lief in den Spielen gegen Litauen (1:0) und Rumänien (1:1) jeweils über 90 Minuten auf. Ähnlich wie bei Werder entwickelt sich Veljkovic bei den Serben zu einem wichtigen Mann in der Abwehr. 

8. Florian Kainz (Werder)

Gar nicht gut lief es für den österreichischen Flügelflitzer Kainz: Der Werder-Profi wurde zwar für beide Spiele gegen Schweden (2:0) und Bosnien (0:1) nominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz. Bereits beim Auswärtsspiel der Grün-Weißen gegen Frankfurt saß Kainz nur auf der Bank. 

7. Ludwig Augustinsson (Schweden)

Bei Augustinsson stimmten mit der schwedischen Nationalmannschaft die Ergebnisse absolut nicht. Beim Spiel gegen Österreich (0:2) saß Augustinsson auf der Bank, gegen die Türkei setzte es dann eine Last-Minute-Niederlage (2:3), Augustinsson durfte durchspielen, musste aber die empfindliche Niederlage über sich ergehen lassen. 

6. Theodor Gebre Selassie (Tschechien)

Besonders wurde es für Gebre Selassie gegen die Ukraine (1:2) in doppelter Hinsicht: Zum einen spielte der Rechtsverteidiger in der Innenverteidigung, zum anderen lief Gebre Selassie erstmalig als Kapitän für sein Land auf. Bei der Niederlage gegen Russland (1:5) war er nicht aufgeboten.

5. Milot Rashica (Kosovo)

Für Milot Rashica war es ein sehr gelungenes Wochenende. Gegen Aserbaidschan setze es ein Remis (0:0), gegen die Färöer Inseln gelang der erste Sieg in einem Pflichtspiel (2:0). Zudem spielten die Kosovaren erstmalig nicht in Albanien, sondern in ihrem eigenen Stadion. 

4. Maximilian Eggestein (U21 Deutschland)

Für den älteren Eggestein lief es sehr gut! Einem klaren Erfolg gegen Mexikos U21 (3:0) folgte ein Kantersieg gegen Irlands Junioren-Auswahl (6:0). Eggestein beteiligte sich dabei an zwei Treffer und die U21 ist so gut wie sicher für die EM 2019 in Italien qualifiziert. 

3. Marco Friedl (U21 Österreich)

Gegen Armeniens U21 (2:1) spielte Friedl nicht, dafür durfte der Youngster der Grün-Weißen, der beim FC Bayern München vertraglich angestellt ist, gegen Gibraltars Juniorenmannschaft über 63 Minuten ran. Österreich gewann klar (5:0) und Friedl kehrt mit ein wenig Spielpraxis zurück nach Bremen. 

2. Felix Beijmo (U21 Schweden)

Eine denkwürdige Länderspielperiode wird es für Felix Beijmo gewesen sein! Der schwedische Junioren-Nationalspieler feierte beim Sieg gegen Ungarns U21 (1:0) sein Debüt für die U21 der Schweden und durfte 22 Minuten absolvieren. Bei der Niederlage gegen die Türkei (0:1) spielte er nicht. 

1. Johannes Eggestein (U20 Deutschland)

Komplett ohne Einsatz blieb der junge Eggestein. Im Gepäck mit viel Selbstbewusstsein nach zwei Einsätzen bei den Profis flog er zur U21, reiste jedoch einige Tage früher als geplant wieder verletzungsbedingt ab. Leichte Sprunggelenksprobleme machten dem Angreifer zu schaffen. Gegen den 1. FC Nürnberg soll er jedoch wieder dabei sein. 

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