Per Skjelbred hatten sich in diesem Sommer durchaus Möglichkeiten geboten, ​Hertha BSC zu verlassen. Der Norweger schlug die vorhandenen Optionen aber aus. Stattdessen hofft er auf eine Vertragsverlängerung in der Bundeshauptstadt.


Nach inzwischen fünf Jahren bei Hertha BSC denkt Per Skjelbred nicht daran, der Alten Dame den Rücken zu kehren. „Es gab im Sommer Anfragen aus mehreren Ligen, aber ein Wechsel war kein Thema für mich“, erzählt der Mittelfeldspieler im Gespräch mit dem kicker. Skjelbreds Vertrag in Berlin läuft in einem Jahr aus.


„Mein Ziel ist es, hier einen neuen Vertrag zu bekommen. Ich denke, diese Chance habe ich nach dann sechs Jahren verdient“, führt der Norweger, der für sein Heimatland insgesamt 43-mal auflief, aus. Für einen Verlängerung wolle Skjelbred noch ein paar Argumente liefern. In der laufenden Saison kam er noch auf keine Einsatzminute, in beiden Ligaspielen stand Skjelbred nicht im Kader.

Hertha BSC v Westfalia Herne - TEDi-Cup

Lagen Anfragen vor: Per Skjelbred 


Im Sommer 2013 wechselte der Nordeuropäer vorerst auf Leihbasis vom Hamburger SV nach Berlin. Die Hertha nahm ihn anschließend fest unter Vertrag. Seither absolvierte Skjelbred insgesamt 155 Pflichtspiele für den BSC, wobei ihm zwei Tore und elf Vorlagen gelangen.


Inzwischen 31 Jahre alt, denkt der zentrale Mittelfeldspieler noch nicht ans Aufhören. „Ich habe auf diesem Niveau noch ein paar Jahre in mir. ​Noch drei Jahre im Ausland wären perfekt“, sagt Skjelbred, der dann zu seinem Heimatverein Rosenborg Trondheim zurückkehren möchte. „Irgendwann werde ich Ja sagen. Wenn ich das nicht mache, lassen sie mich nicht mehr zurück in die Stadt und in mein Haus.“