Nach einer Saison auf der Bank konnte sich Michael Esser in der diesjährigen Sommervorbereitung gegen Konkurrent Philipp Tschauner durchsetzen. Seine Zukunft sieht der neue Stammtorhüter von ​Hannover 96 vorerst am Maschsee.


Nach seiner Rückkehr in den deutschen Profifußball hütete Michael Esser eine Spielzeit lang als Stammkeeper das Darmstädter Tor. Im letzten Sommer ging es für den Ballfänger weiter nach Hannover, wo sich Esser aber vorerst seinem Konkurrenten Philipp Tschauner geschlagen geben musste.


Die Vorzeichen haben sich inzwischen geändert: Esser überzeugte 96-Trainer André Breitenreiter in der Vorbereitung und ging letztlich ​als Keeper Nummer eins in die Saison 2018/19. Vertraglich ist Esser noch zwei Jahre an die Roten gebunden. Bis auf Weiteres sieht er seine Zukunft in Hannover.

SV Werder Bremen v Hannover 96 - Bundesliga

Michael Esser will irgendwann zurück in die Heimat 


„Erst mal kann ich mir vorstellen, noch einige Jahre in Hannover zu bleiben“, so Esser im Gespräch mit dem kicker. Früher oder später werde es ihn aber wieder zurück in den Westen der Republik ziehen. Esser stammt gebürtig aus Castrop-Rauxel, wo er zukünftig wohl auch seine Zelte wieder aufschlagen wird.


Der 30-Jährige stellt klar: „Aber unser Lebensmittelpunkt wird auf Sicht später in Castrop oder Umgebung liegen.“ Für die Zukunft könnte er sich einen Trainerjob sehr gut vorstellen. „Vielleicht für Torhüter im Nachwuchsbereich“, lässt sich Esser einen genauen Aufgabenbereich noch offen. Zuvorderst dreht sich so oder so alles um seine aktive Laufbahn.