​Dynamo Dresden startete mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Zweitligasaison. Darüberhinaus musste man eine bittere 3:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den Regionalligst SV Rödinghausen hinnehmen. Am 22. August zogen die Verantwortlichen der Sachsen für viele überraschend die Reißleine und setzten ihren Trainer ​Uwe Neuhaus vor die Tür. ​Doch die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich seitdem als schwierig und so soll sich auch Torsten Frings gegen ein Engagement beim Zweitligisten entschieden haben.


Der ehemalige Nationalspieler ist im Trainerbereich noch relativ unverbraucht und war als Cheftrainer bislang nur für Darmstadt 98 tätig. Nach 36 Pflichtspielen als Coach der 'Lilien' und einer langen Negativserie wurde der heute 41-Jährige im Dezember 2017 aber freigestellt und ist seitdem ohne Verein. Dennoch hat sich der ehemalige Profi des SV Werder Bremen laut Informationen von Sky gegen eine neue Chance im Profigeschäft entschieden und schlug ein Angebot der Dresdner aus.

SV Darmstadt 98 v 1. FC Nuernberg - Second Bundesliga

Torsten Frings gilt als akribischer Arbeiter


Bislang agiert die Dresdner Legende ​Christian Fiel als Interimscoach und genießt bei den Fans hohes Ansehen. Die Offiziellen des Vereins haben sich aber gegen eine Weiterbeschäftigung des 38-Jährigen entschieden und wollen ihn vielmehr langsam aufbauen. "Wir werden Fielo nicht verheizen. Er soll seine Zeit haben und den Trainerschein in Ruhe machen", wird Geschäftsführer Ralf Minge von Sky zitiert.


Anfang der kommenden Woche soll nun ein neuer Trainer vorgestellt werden. Neben Frings kursierten zuletzt viele bekannten Namen. Doch Minge schloss bereits öffentlich aus, dass Trainer wie Jens Keller oder Markus Weinzierl eine echte Option seien. Ob eine externe Lösung ohne großen Namen die Anhänger der Sachsen jedoch überzeugen kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.