Leroy Sané wird am Sonntag gegen Peru nicht zu seinem 14. Länderspiel kommen. Der Außenstürmer von Manchester City ist in Absprache mit Bundestrainer Joachim Löw "aus privaten Gründen" vorzeitig aus dem DFB-Quartier abgereist.​ Der freudige Grund ist wohl: Sané wird Vater.


Die deutsche Nationalmannschaft hat sich nach dem WM-Debakel zum Auftakt der Nations League mit einem ordentlichen ​Remis gegen Weltmeister Frankreich zurückgemeldet. In der Münchener Allianz-Arena war der Löw-Elf von Beginn an anzumerken, dass der Fokus auf einer stabilen Defensive liegen sollte.


Mit zunehmender Spieldauer agierte das DFB-Team mutiger und hatte die Equipe Tricolore in der zweiten Halbzeit am Rande einer Niederlage. Der für das Turnier in Russland noch ausgemusterte Leroy Sané wurde dabei in der Schlussphase eingewechselt und hatte einige vielversprechende Aktionen, auch wenn dabei am Ende nichts Zählbares heraussprang.


Am Sonntag testet Deutschland in Sinsheim gegen Peru - Sané wird dann allerdings nicht dabei sein und vorerst auf sein 14. Länderspiel verzichten. Der Durchbruch des Linksaußen von ​Manchester City im Nationalelf-Dress muss also weiter warten. Der 22-Jährige ist wegen "privater Gründe" vorzeitig aus dem deutschen Quartier abgereist, teilte der DFB am Freitagnachmittag mit.

In Rücksprache mit dem Bundestrainer hat Sané das Teamhotel in München verlassen. Eine nähere Erklärung wurde nicht abgegeben. Wie die Bild berichtet, erwartet Sané mit seiner Freundin Candice Brook das erste gemeinsame Kind. 


Chance für Neulinge gegen Peru


Da Löw keinen Spieler nachnominiert, stehen am Sonntag nur noch 21 Akteure zur Verfügung. Die neu berufenen Kai Havertz, Thilo Kehrer und Nico Schulz könnten dann ihr Debüt feiern. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass der ein oder andere Junge die Möglichkeit von Anfang an bekommt", kündigte der Bundestrainer im Vorfeld an.