​Gegenüber Le Parisien sprach PSG-Neuzugang Thilo Kehrer aktuell über diverse Themen, unter anderem über den Ablauf seines Wechsels, den Trainer Thomas Tuchel, die Konkurrenzsituation und seine fußballerischen Vorbilder.


Der erste Kontakt zwischen Thilo Kehrer und Thomas Tuchel sei Mitte Juli diesen Jahres zustande gekommen. "Er hat mich angerufen und wir haben lange gesprochen. Über den Verein, meine Entwicklung, meine Positionen, über meine Zukunft und die des Klubs. Über das, was wir gemeinsam erreichen könnten. Er hat mir Bereiche genannt, in denen ich mich verbessern kann." Anschließend sei es zum Gespräch mit PSG-Sportdirektor Antero Henrique gekommen.

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Intensiver Austausch vor dem Wechsel: Thomas Tuchel nahm Kontakt zu Kehrer auf




Kehrer sei berührt, glücklich und stolz gewesen. "Es ist ein großer Klub, ein wirklich großer Klub, mit großen Spielern. Das ist sehr gut für mich. Für meine Entwicklung, zum Lernen." Er habe nicht an seinem Entschluss gezweifelt, jedoch darüber nachgedacht. Schließlich sei die Entscheidung, seinen Jugendklub zu verlassen, nicht einfach gewesen. "Für mich war das eine Möglichkeit, sich zu entwickeln, mit großartigen Spielern zu trainieren und mit einem Trainer zu arbeiten, der mir dabei helfen will, mich zu verbessern. Es ist einer der größten Klubs der Welt."


Während Kehrer verriet, dass er um das übliche Ritual der Gesangseinlage noch herum kam, sprach er weiter über den deutschen Cheftrainer der Pariser. "Er ist sehr kommunikativ. Er hat eine emotionale und menschliche Verbindung zu den Spielern. Er arbeitet sehr detailliert. Er liebt Taktik. Er ist sehr präzise. Er spricht individuell und vor der Gruppe viel mit den Spielern. Wir können immer mit ihm reden. Meiner Meinung nach wird es gut zwischen ihm und uns."

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Konkurrenz zu Silva, Marquinhos und Co.: für Kehrer Gründe für, statt gegen einen Transfer



Die ​Konkurrenz zu Spielern wie Thiago Silva, Marquinhos oder auch Kimpembe habe Kehrer hingegen nicht abgeschreckt, sondern eher zusätzlich motiviert. "Deshalb bin ich gekommen. Dieser Wettbewerb ist eine Herausforderung für mich. Er wird mich besser machen. Bevor ich unterzeichnete wusste ich, dass es diese Spieler gibt. Zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere brauche ich den Fortschritt", so der 21-Jährige.


Als Vorbilder in der Defensive bezeichnete Kehrer Thiago Silva und Sergio Ramos. Doch auch von seinem neuen Teamkollegen Kylian Mbappé sei er beeindruckt gewesen, vor allem von dessen Leistungen im Mannschaftstraining. Die nächste sportliche Herausforderung steht für Kehrer nach der Länderspielpause mit PSG am 14. September im Zuge des Heimspiels gegen St.-Étienne an. Bei ​seinem eigenen Debüt offenbarte Kehrer hingegen Anlaufschwierigkeiten