Ein Sieg gegen den FC Burnley hat die Wogen bei Manchester United zumindest vorläufig etwas geglättet. Trainer Jose Mourinho musste dabei einige harte Entscheidungen treffen. Ander Herrera saß nur auf der Bank, Youngster Scott McTominay musste die Partie von der Tribüne aus verfolgen.


​Jose Mourinho durchlebt sicherlich keine einfache Zeit, denn der Trainer der ​Red Devils steht zunehmend unter Druck. Die durch Sir Alex Ferguson erfolgsverwöhnten Fans möchten endlich wieder die Meisterschaft feiern. In den letzten Jahren zog man gegen Stadtrivalen Manchester City oder dem FC Chelsea immer wieder den Kürzeren. Selbst Leicester City gelang vor drei Jahren der große Coup, United dagegen hat seit der Saison 2012/13 nicht mehr den Titel gewonnen. Die Fans warten sehnsüchtig auf den vierzehnten Meistertitel. 


Auch der Start in die neue Saison verlief nicht besonders gut. Nach nur vier Spieltagen hat der englische Rekordmeister schon zwei Niederlagen auf dem Konto. Die ersten Experten in England fordern bereits den ​Rauswurf von Jose Mourinho.


Mit dem Sieg gegen Burnley dürfte der Portugiese wieder etwas gut gemacht haben. Dank eines Doppelpacks von Romelulu Lukaku kletterte man auf Rang zehn und dürfte zumindest die kritischen Stimmen vorerst beseitigt haben.

Burnley FC v Manchester United - Premier League

Fan-Leibling Ander Herrera fand sich gegen Burnley auf der Bank wieder


Fragen kamen heute jedoch wegen des Kaders auf, denn Jose Mourinho setzte Herrera nur auf die Bank und das vielversprechende 18-jährige Talent McTominay schaffte es nicht einmal in den Kader. Für viele Fans war das eine Überraschung, die der ​Cheftrainer nach dem Spiel erklärte: "Ich habe mich wirklich schlecht gefühlt, weil ich Spieler wie Ander Herrera und Scott McTominay raus lassen musste. Es hat mir das Herz gebrochen, sie nicht aufzustellen."


Zuletzt waren die Beiden immer fester Bestandteil des Kaders.