Das Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen wurde in der zweiten Halbzeit vor allem von Jiri Pavlenkas Zusammenprall mit Gegenspieler Mijat Gacinovic überschattet. Der Torhüter des SVW verbrachte die vergangene Nacht noch in Hessen, wird nun allerdings nach Bremen zurückkehren, wie Trainer Florian Kohfeldt auf der vereinseigenen Website ankündigte. 


​Bereits nach der Partie gab der 35-Jährige leichte Entwarnung und sprach davon, dass der Tscheche zwar über Nacht im Krankenhaus verweilen werde, er sich jedoch keine Brüche zugezogen habe, nachdem er bei vollem Tempo versehentlich mit dem Ellbogen von Gegenspieler Gacinovic im Gesicht getroffen wurde.

Am Sonntag folgte die Bestätigung: "Die erste Diagnose hat sich bestätigt. Er hat keine Brüche", so Kohfeldt. Pavlenka habe die Nacht "gut überstanden und kommt jetzt zurück nach Bremen", ein Einsatz nach der Länderspielpause gegen den 1. FC Nürnberg ist Stand jetzt jedoch fraglich: "Wichtig ist, dass er jetzt Ruhe bekommt. Er wird deshalb in der kommenden Woche nicht spielen oder trainieren."

Der Torhüter selbst meldete sich bereits am Samstagabend via Instagram zu Wort: "Danke, für all eure Nachrichten. Ich muss im Krankenhaus bleiben, aber ich fühle mich schon viel besser. Ich bin sehr stolz auf mein Team", ließ der 26-Jährige verlauten. Die Pechsträhne der Bremer setzt sich somit fort: Derzeit fallen ebenfalls die Ersatztorhüter Stefanos Kapinos, Michael Zetterer und Jaroslav Drobny aus, weshalb der 18 Jahre junge Luca Plogmann gegen die Eintracht sein Debüt in der Bundesliga feierte.