​Drei Innenverteidiger mussten bei der TSG 1899 Hoffenheim am gestrigen Samstag verletzungsbedingt vorzeitig die Bundesliga-Partie gegen den SC Freiburg beenden. Am Sonntag folgten die genauen Diagnosen. 

Direkt nach der Partie wurde Kevin Akpoguma ins Krankenhaus gefahren, es bestand der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Es stellte sich jedoch bei der Bestätigung der Gehirnerschütterung heraus, dass der​​ 23-Jährige sich auch einen Bruch der Augenhöhle zugezogen hat. 


Akpoguma wurde aber erst nach der Verletzung von Ermin Bicakcic ins Spiel gebracht. Der 28-jährige bosnische Nationalspieler bekam nämlich einen Schlag auf seine lädierte Achillessehne. Es besteht beim Verein die Hoffnung, dass er nach der Länderspielpause wieder fit sein wird. 


Bei Kasim Adams sprach Cheftrainer Julian Nagelsmann gestern von den "​schlimmsten Befürchtungen". Der 23-jährige Neuzugang wurde zur Untersuchung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, es wurden Verletzungen am Bandapparat des Sprunggelenks sowie am Innenknöchel diagnostiziert, zu denen der Verein keine näheren Angaben machen wollte. Adams wird gemeinsam mit Andrej Kramaric, der noch seine WM-Verletzung nicht voll auskuriert hat, in der Länderspielpause bei seinem Klub bleiben und wahrscheinlich lange fehlen.