​​Mesut Özil blickt auf wahrhaft turbulente Wochen zurück. Nach seinem heiß diskutierten Fototermin mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan, der verpatzten WM und dem anschließenden Austritt aus der deutschen Nationalmannschaft, geriet der Spieler des ​FC Arsenal zuletzt angeblich mit seinem neuen Trainer ​Unai Emery aneinander. Im Vorfeld des Spiels gegen die 'Gunners' nahm der gegnerische Trainer Neil Warnock nun etwas Druck aus der Situation und zeigte scherzhaftes Interesse an dem Spielmacher.


Am Sonntagnachmittag empfängt der 69-jährige Trainer mit Cardiff City das Team von Mesut Özil. Angesprochen auf Berichte von einigen englischen Medien, die einen Zwist zwischen Arsenal-Trainer Unai Emery und seinem Spielgestalter vor dem Spiel gegen West Ham United darlegten, zeigte sich der Brite ganz gelassen. "Fußballer spielen für bestimmte Trainer und bei anderen, tun sie das, aus welchen Gründen auch immer, nicht", so der ehemalige Mittelfeldspieler laut goal.com.

Dennoch sei er sich sicher, dass sowohl der Spieler, als auch der Trainer ihre Streitigkeiten mit Sicherheit bald beenden werden. "Wenn man ein großer Spieler wie Özil ist – alles gesehen und alles erlebt hat – ist es nur eine Frage der Zeit, bis man den Schalter umlegen kann", so der erfahrene Fußballlehrer. Im Anschluss gab der Engländer eine Kostprobe seines trockenen Humors und erklärte, dass Özil im Falle einer gescheiterten Annäherung auch gerne zu ihm wechseln könne. "Ich habe bereits genug Sorgen. Er kann kommen und für mich spielen, wenn er möchte", so Warnock.


In den letzten Tagen hatte Emery bereits mehrfach versucht, das angebliche Wortgefecht mit seinem Schützling herunter zu spielen und dementierte die Berichte über ein vermeintliches Zerwürfnis. Vielmehr wolle er auch in Zukunft auf seinen Star setzen. Beim Spiel gegen West Ham war Özil aber nicht zum Einsatz gekommen. Dies wurde im Nachhinein jedoch mit einer Erkrankung des gebürtigen Gelsenkircheners erklärt.