Der italienische Topklub Inter Mailand hat sich in diesem Sommer bekanntlich stark um die Dienste von Luka Modric von Real Madrid bemüht. Nachdem der kroatische Nationalspieler trotz des verlorenen WM-Finals gegen Frankreich zum besten Spieler ​des Turniers sowie jüngst auch zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde, bekannte er sich auf der Preisverleihung in Monaco nun klar zu den Königlichen. Real-Präsident Florentino Perez hingegen fand am Rande der Gala deutliche Worte für die Abwerbungsversuche des italienischen Traditionsvereins. 


Luka Modric wird auch in dieser Saison im Trikot des amtierenden Champions-League-Siegers auflaufen, daran besteht spätestens jetzt kein Zweifel mehr. Wie der zentrale Mittelfeldspieler im Interview nach seiner Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres erklärte, hege er entgegen der Aussagen seines Beraters keinerlei Gedanken, ​Real Madrid zu verlassen. "Ich bin beim besten Klub der Welt und dort, wo ich sein will. Ich bin darüber glücklich und möchte weiterhin gut arbeiten. So wie in den letzten sechs Jahren", so der 32-jährige Vize-Weltmeister.


Während Modric also weiterhin rundum glücklich in Spanien zu sein scheint, schoss sein Klubpräsident Florentino Perez scharf gegen den italienischen Klub, der sich ohne Erlaubnis der Madrilenen direkt an den Spieler gewandt hatte. "Inter wollte ihn haben, ohne zu bezahlen", so der 71-Jährige verärgert (via Real Total). "Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand unsere Nummer 10 mit solchen Forderungen haben wollte." 


Nachdem Inter Mailand ohne Genehmigung den Kontakt zum Kroaten aufgenommen hatte, erstattete der Champions-League-Sieger eine ​Anzeige bei der FIFA. Die Ermittlungen dauern zum jetzigen Zeitpunkt an. Modrics Vertrag an der Concha Espina läuft noch bis Sommer 2020.