Zuletzt war von einer Gehirnerschütterung die Rede, genauer Bescheid weiß bei Benjamin Hübner aber offenbar niemand. Auch Julian Nagelsmann, Trainer der ​TSG Hoffenheim, tappt im Dunkeln.


Einen Monat ist die Gehirnerschütterung von Benjamin Hübner inzwischen her. Diese hatte sich der Innenverteidiger der TSG Hoffenheim ​im Sommer-Trainingslager zugezogen. Die Kopfverletzung scheint dem Abwehrmann weiterhin Nachwehen zu bereiten – an Fußballspielen ist derzeit nicht zu denken.

„Es ist echt dramatisch für den Jungen“, erklärte Cheftrainer Julian Nagelsmann während der obligatorischen Pressekonferenz am Donnerstag. Hübner wird 1899 auch am Samstag (15.30 Uhr) gegen den ​SC Freiburg nicht zur Verfügung stehen. 


„Wir wissen nicht genau, woran es liegt, wir haben alle Untersuchungen gemacht, die es so gibt, auch ganz moderne wie Neuro-CT und -MRT und was weiß ich nicht alles“, so Nagelsmann. Hübner sei auf alle möglichen Erkrankungen und Veränderungen kontrolliert worden - „und es kommt einfach nichts dabei raus“, sagte Nagelsmann besorgt.


Hübner hat derweil nicht nur Probleme auf dem Fußballplatz, sondern auch mit alltäglichen Dingen. „Er durfte nicht Fernsehen, kein Buch lesen, nicht am Handy sein. Schon eine schlimme Strafe in der heutigen Zeit“, sagte Nagelsmann. Hübner tue seinem Trainer „einfach Leid“, da er in der Luft hänge und kein Spezialist ihm so richtige sagen könne, was er hat.