​Kehrtwende bei Manchester-United-Star Anthony Martial: der französische Angreifer erwägt nach Informationen des Telegraph offenbar die Option, seinen Vertrag bei United zu verlängern, um den 'Red Devils' doch längerfristig erhalten zu bleiben. Das würde dem eigentlichen Status Quo in der Causa Martial widersprechen und deutet so auch bereits auf das verminderte Ansehen von José Mourinho hin, der seinen Job als Cheftrainer schon bald los sein könnte.


Anthony Martial war in diesem Sommer einer der Kandidaten, der vom 'Special One' aussortiert werden sollte. In der vergangenen Saison bestritt der Franzose 45 Einsätze und erzielte dabei elf Tore. In der laufenden Saison kam der 22-Jährige einmal zum Einsatz. Jemand, der etwas gegen einen Verkauf einzuwenden hat, ist der Klub-Verantwortliche Ed Woodward, der mit seinem Veto für den Verbleib von Martial sorgte. 


So verhält es sich im übrigen auch mit Luke Shaw, Marcus Rashford und Jesse Lingard. Spieler, die in den Gedanken von Woodward eine große Rolle spielen und dem Klub unabhängig von der Meinung des Trainers erhalten bleiben sollen.

Burnley v Manchester United - Premier League

Martial statt Mourinho? Für Ed Woodward hat ein Verbleib des Franzosen Priorität


Mit Toby Alderweireld und Harry Maguire wurden ebenso zwei Spieler nicht verpflichtet, die auf Mourinhos Liste standen. Durch diese Untätigkeit war der Portugiese gefrustet in die neue Saison gestartet. Die Kehrtwende bei Martial, die eine Vertragsverlängerung zweifellos darstellen würde, verrät einiges über den Status von Mourinho. 


Denn während Martials Berater einen Verbleib im vergangenen Sommer ausschloss, steht nun eine Vertragsverlängerung von fünf Jahren im Raum. Damit würde die Autorität des 55-Jährigen endgültig untergraben werden. Inwiefern die Zukunft des Trainers mit der des Spielers zusammenhängt, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.