Das peinliche Aus bei der Weltmeisterschaft ist mittlerweile verdaut, die Konsequenzen werden beim Deutschen Fußball-Bund jedoch in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin wirken. Am heutigen Mittwoch präsentierte Bundestrainer Joachim Löw seine Resultate aus der Analyse, die er bereits vor einer Woche dem Präsidium präsentierte. Veränderungen gibt es dabei vor allem innerhalb des Kaders, der für die kommenden Aufgaben in der UEFA Nations League neu aufgestellt wird. 


Doch die Umrüstung der Mannschaft gilt nicht nur kurzfristig, sondern auch auf lange Sicht. In den vergangenen Wochen mussten einige langjährige Nationalspieler um ihren Platz bangen, eine Garantie erhielten nur die wenigsten von ihnen. Bekannt waren bislang nur die Rücktritte von ​Mesut Özil und Mario Gomez, doch auf der Pressekonferenz präsentierte der 58-Jährige, auf wen er in Zukunft setzen wird - und wer stattdessen außen vor bleibt.


So verzichtete der Bundestrainer u.a. auf Sami Khedira, der in der Vergangenheit stets das Vertrauen Löws erhalten hatte, bei der WM jedoch zu den schwächsten und enttäuschendsten Akteuren gehörte.

Neu dabei sind hingegen Leverkusen-Juwel Kai Havertz, Hoffenheims Nico Schulz sowie Thilo Kehrer, der kürzlich zu Paris SG gewechselt war.

Nils Petersen, Leroy Sane und Jonathan Tah, die vor der WM gestrichen wurden, sind ebenfalls wieder zurück im Kreise des DFB-Teams.