​Für 16 Millionen Euro wechselte Sebastian Rudy am Montag offiziell vom FC Bayern München zum FC Schalke 04. Bei den Knappen will der deutsche Nationalspieler mehr Spielzeit sammeln und mit guten Leistungen weiterhin ein Kandidat für Bundestrainer Joachim Löw sein. 


Und diesbezüglich ist sich Rudy ziemlich sicher. Der zentrale Mittelfeldspieler sprach im Vorfeld der ​Verpflichtung mit Trainer Domenico Tedesco. Rudy erklärte am Dienstag bei seiner Vorstellung: „Man hat mir klar gesagt, wie man mit mir plant und was der Verein vorhat. Ich will ein Stabilisator im Mittelfeld sein.“ Das muss er auch, wenn er weiterhin für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen will. „Es ist wichtig, dass ich viel spielen kann und im Fokus der Nationalelf bleibe", so Rudy.

Dass er den deutschen Rekordmeister verlassen hat, lag nicht daran, dass Rudy unglücklich an der Säbener Straße war. Seinen Wechsel nach Nordrhein-Westfalen erklärte er so: „Ich hatte in München eine gute Zeit. Aber als Fußballer hat man nur eine begrenzte Zahl von Jahren. Da ist es wichtig, möglichst viel zu spielen." Und diese Spielzeit war ihn bei den Bayern unter Trainer Niko Kovac zuletzt verwehrt worden.


Rudy stand nicht im Kader für das erste Spiel in der Liga gegen TSG 1899 Hoffenheim und auch im Supercup gegen Eintracht Frankfurt kam er nicht zum Einsatz. Im vergangenen Jahr lief Rudy allerdings in 35 Pflichtspielen für die Bayern auf dem Platz und spielte stets gut auf.