Die Anhänger von ​Hertha BSC hatten ihren Unmut freien Lauf gelassen und gegen die Verlegung der Vereinshymne um zehn Minuten vor Anpfiff protestiert. Mit Erfolg: Die Alte Dame lenkt ein und will ihren Anhängern künftig ein besonderes Stadionerlebnis präsentieren.


Als die Fans von Hertha BSC ​beim Liga-Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) schon zehn Minuten vor Einlauf der Mannschaft ihre Hymne „Nur nach Hause“ im Olympiastadion hörten, waren viele verwirrt. Die Verwirrung schlug schnell in Empörung über.


Nun soll der Kultsong von Frank Zander schon beim nächsten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 22. September wie gewohnt zum Einlauf der Mannschaft gespielt werden. Das gibt die Hertha offiziell auf ihrer Homepage bekannt.

„Da wir immer das Bestreben hatten, gemeinsam mit Frank Zander das Stadionprogramm zu verbessern, haben wir nun eine Lösung gefunden, die alle Beteiligten glücklich macht“, lässt sich Vereinspräsident Werner Gegenbauer in der Vereinsmitteilung zitieren.


Zum Schulterschluss mit den Fans setzte der Bundesligist noch einen drauf. Frank Zander werde, insofern es sein Terminkalender zulasse, die Hymne bei allen Heimspielen in der laufenden Saison live performen. Sollte der Sänger nicht vor Ort sein, wird das Lied vom Band abgespielt. Zander sei „stolz, nun auch dauerhaft gemeinsam mit all unseren Fans im Stadion live die Mannschaft mit unserer Hymne zu empfangen“.