Nach zwei blamablen Niederlagen im Supercup und im Pokal machte es sich Eintracht Frankfurt zur Aufgabe, den theoretisch schwachen Gegner SC Freibug zum Ligaauftakt für die mentale Stärkung zu nutzen. Der Gastgeber musste bei dieser Aufgabe ohne Cheftrainer Christian Streich auskommen, der einen kleinen Bandscheibenvorfall erlitt.


Frankfurt-Trainer Adi Hütter haute bei seiner Startelf mehrere dicke Überraschungen raus. N'Dicka und Tawatha starteten für Abraham und Hasebe in der defensiven Dreierkette, Gelson Fernandes lief als Kapitän von Beginn an auf. 

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Lars Voßler gab heute beim SC Freiburg an der Seitenlinie den Ton an


Bei den Freiburgern war derweil in der ersten Elf nichts Unerwartetes dabei, unter anderem wurden Nils Petersen und Florian Niederlechner als Doppel-Spitze in einem Team eingesetzt, das mit elf deutschen Spielern auflief. 


Frankfurt begann wackelig, konnte aber das erste Tor des Tages erzielen. Carlos Salcedo spielte in die Mitte auf Sebastien Haller, der ​genial auf Nicolai Müller ablegte. Der Neuzugang vom Hamburger SV schloss schließlich souverän flach ins linke untere Eck ab und markierte in der 10. Minute so das 1:0.

SC Freiburg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Nicolai Müller wollte sein Tor beim Comeback aus Erfahrung nicht allzu ausgelassen feiern


Die Breisgauer ließen sich aber davon nicht beirren und blieben im Spiel. Das interimsweise von Lars Voßler geleitete Team nahm mehr am Spiel teil und feuerte deutlich mehr Schüsse auf das gegnerische Gehäuse ab. In derselben Art und Weise ging es in der zweiten Halbzeit weiter, doch die Frankfurter blieben in Führung.


Haller durfte in der 82. Minute nach seiner vorherigen Vorarbeit nun selbst treffen, indem er eine schnelle Kombination mit einem wuchtigen und präzisen Abschluss mit dem 2:0 verwertete. Die Vorlage kam diesmal von Jonathan de Guzman. 

Sport-Club Freiburg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Adi Hütter durfte sich über ein gutes Bundesliga-Debüt freuen


Für den SC Freiburg ist das eine frustrierende Niederlage, da man eigentlich ein gutes Spiel abgeliefert hat. Mit den vielen Chancen ging aber die Offensiv-Abteilung viel zu fahrlässig um, was die Frankfurter für den glücklichen Liga-Start erfreulich annahmen.